Wasserhärte in Simmern

PLZ 56337 · Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz

7,6 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung des Westerwaldes

Website

Praktische Tipps bei 7,6 °dH

Spülmaschine

Bei 7,6 °dH in Simmern reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Simmern liegt mit 7,6 °dH 5,7 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Simmern
7,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Simmern liegt mit 7,6 °dH 7,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Simmern
7,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hillscheid 7,6 °dH weich
Neuhäusel 7,6 °dH weich
Vallendar 12,5 °dH mittel
Urbar 14,6 °dH hart
Eitelborn 10,2 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Simmern

Simmern liegt mit 7,6 °dH spürbar unter dem Wert vieler Orte im Westerwald, wo Quell- und Brunnenwasser oft härter ausfällt als im rheinischen Schiefergebirge. Der Grund liegt im Untergrund rund um den Ort: Hier prägen meist Basalt, Ton und verwitterte Schichten des Westerwälder Vulkangebiets das Wasser, dazu kommen Niederschläge auf den Höhenzügen zwischen den Tälern von Wied, Nister und Saynbach. Solche Gesteine geben weniger Kalk und Magnesium ab als Muschelkalk- oder Lössgebiete im Süden von Rheinland-Pfalz. Deshalb bleibt das Wasser weicher und mineralisch zurückhaltender als etwa in vielen Orten der Pfalz oder im Rheinhessischen. Auch der nahe Vergleich zeigt den Unterschied: In den höher gelegenen Westerwaldorten mit stark von Basalt und Armlehmen gespeisten Quellen schwankt die Härte oft stärker, während Simmern mit seinem Wert im unteren Bereich bleibt und sich damit eher an den weicheren Versorgungszonen der Region orientiert. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung des Westerwaldes, der die Gemeinde über eigene Brunnen und Quellfassungen im Einzugsgebiet des oberen Westerwaldes versorgt. Typisch sind dort gefasste Quellen in den feuchten Mulden und Tiefbrunnen in den wasserführenden Gesteinsschichten, aus denen das Rohwasser über Aufbereitung und Verbundleitungen in die Orte gelangt. In dieser Region zählt nicht ein einzelner großer Fluss als Hauptquelle, sondern das Zusammenspiel aus Niederschlag, Speicherfähigkeit der Basaltdecken und den zahlreichen kleinen Quellbächen, die Richtung Wied und Saynbach ablaufen. Simmern hebt sich damit von Nachbarorten ab, die je nach Lage stärker mit härterem Grundwasser aus Kalk- oder Mischschichten arbeiten. Gegenüber dem Rheinland-Pfalz-Durchschnitt bleibt der Ort damit auf der weicheren Seite. Der Westerwaldkreis liefert hier ein Wasserbild, das von vulkanischem Untergrund und kurzen, sauberen Förderwegen geprägt ist. Genau das macht den lokalen Charakter aus: weniger Kalk, mehr Regen aus der Höhe, klarer regionaler Ursprung.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung des Westerwaldes

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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