Wasserhärte in Katzhütte

PLZ 98746 · Saalfeld-Rudolstadt, Thüringen

8 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Saalfeld-Rudolstadt

Website

Praktische Tipps bei 8 °dH

Spülmaschine

Bei 8 °dH in Katzhütte reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Thüringen

Katzhütte liegt mit 8 °dH 12,9 °dH unter dem Durchschnitt (20,9 °dH).

Katzhütte
8
Thüringen
20,9

Vergleich mit Deutschland

Katzhütte liegt mit 8 °dH 6,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Katzhütte
8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Großbreitenbach 8 °dH weich
Goldisthal 8 °dH weich
Cursdorf 8 °dH weich
Schwarzatal 11,5 °dH mittel
Masserberg 8 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Katzhütte

Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt liegt mitten im Thüringer Schiefergebirge, dort, wo harte Tonschiefer, Grauwacken und quarzreiche Gesteine den Untergrund prägen. Diese alten, stark verfestigten Schichten geben dem Regenwasser nur wenig Calcium und Magnesium mit auf den Weg. Auch die engen Täler der Schwarza und ihrer Nebenbäche tragen ihren Teil dazu bei: Das Wasser fließt rasch ab, bleibt kurz im Gestein und löst kaum Mineralien heraus. Darum landet Katzhütte bei einem weichen Härtewert von 8 °dH. Die Umgebung wirkt dabei wie ein natürliches Filtersystem aus Wald, Fels und schmalen Bachläufen, nicht wie ein kalkreiches Becken aus Muschelkalk oder Löss. Genau dieser geologische Rahmen unterscheidet den Ort von vielen Gegenden Nord- und Ostthüringens, wo kalkreichere Schichten häufiger höhere Härtewerte liefern. Katzhütte bezieht sein Trinkwasser aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Saalfeld-Rudolstadt. Die Versorgung stützt sich im Schwarzatal vor allem auf Quellfassungen und kleinere Grundwassergewinnungen aus den waldreichen Höhenlagen rund um das Tal; die örtliche Aufbereitung und Einspeisung erfolgt über das Verbandsnetz, das die Bergorte im Schwarzatal miteinander verbindet. Das passt zur Lage am Bachlauf der Schwarza und zu den Hängen zwischen Katzhütte, Meuselbach-Schwarzmühle und den höher gelegenen Ortsteilen. Dort ist das Wasser meist kurz unterwegs, sauber gefasst und mineralarm. Talsperren aus anderen Teilen Thüringens spielen für Katzhütte keine prägende Rolle im Alltag der Versorgung; entscheidend sind die lokalen Quellen und die Verbandsleitungen, die das Wasser aus dem Schiefergebirge zusammenführen. Gerade im Vergleich mit Nachbarorten zeigt sich der Unterschied deutlich. In den tieferen, breiteren Landschaften Thüringens steigen die Härtewerte oft an, weil dort Kalk- und Lössablagerungen mehr Mineralien anreichern. Katzhütte bleibt dagegen im weichen Bereich, ähnlich wie andere Orte des engen Schwarzatals, aber mit einem eigenen Profil durch die sehr urtümliche Geologie des oberen Talraums. Zwischen den bewaldeten Hängen, den steilen Seitentälern und der Schwarza entsteht ein Trinkwasser, das eher von Schiefer und Wald geprägt ist als von Kalk und Ackerboden. Genau das macht den Ort wasserwirtschaftlich so eigenständig innerhalb des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Saalfeld-Rudolstadt

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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