Wasserhärte in Keidelheim

PLZ 55471 · Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz

12,9 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Simmern-Rheinböllen AöR

Website

Praktische Tipps bei 12,9 °dH

Spülmaschine

Bei 12,9 °dH in Keidelheim: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Keidelheim liegt mit 12,9 °dH genau im Durchschnitt (13,3 °dH).

Keidelheim
12,9
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Keidelheim liegt mit 12,9 °dH 1,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Keidelheim
12,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kümbdchen 12,9 °dH mittel
Simmern/ Hunsrück 12,9 °dH mittel
Nannhausen 12,9 °dH mittel
Külz (Hunsrück) 12,9 °dH mittel
Neuerkirch 13,2 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Keidelheim

Keidelheim liegt beim Härtebild etwas über vielen Orten im Hunsrück, aber noch deutlich unter den Kalkgebieten an Nahe und Mittelrhein. Der Wert von 12,9 °dH passt zu einem Mischwasser aus Schiefer- und Sandsteinlandschaft, wie sie im Rhein-Hunsrück-Kreis prägend ist. Solche Gesteine geben nur begrenzt Calcium und Magnesium an das Wasser ab. Deshalb fällt das Wasser hier nicht weich aus wie in den höher gelegenen Quellgebieten des Hunsrücks, aber auch nicht so hart wie in Regionen mit stark kalkhaltigen Böden. Der Unterschied zu manchen Nachbarorten zeigt die Übergangszone der Landschaft: nördlich und westlich dominieren alte Schiefer- und Quarzituntergründe, östlich und südlich wirken die Löss- und Kalkanteile des Rheinlands stärker. Der Wert von Keidelheim liegt damit genau in diesem Mittelbereich, den viele Orte zwischen Soonwald und Simmerner Becken teilen. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Zweckverbandsgruppenwasserwerks Simmern. Die Versorgung stützt sich auf regionale Grundwassergewinnung aus Brunnen und Quellfassungen im Hunsrückraum, nicht auf eine große Talsperre. Entscheidend sind die wasserführenden Schichten des Unterdevons, vor allem verwitterter Schiefer, Sandstein und klüftige Gesteinszonen, in denen Niederschlagswasser langsam versickert und gefasst wird. Auf diesem Weg löst es nur moderat Mineralien aus dem Untergrund, was den mittleren Härtebereich erklärt. Der Rhein-Hunsrück-Kreis profitiert dabei von einem Netz kleiner Gewinnungsanlagen, das die Orte rund um Simmern, Kirchberg und die Dörfer der Verbandsgemeinden versorgt. Keidelheim bekommt damit Wasser aus derselben hydrogeologischen Landschaft, die auch die Hochflächen und Täler des zentralen Hunsrücks prägt. Gegenüber Nachbarorten wirkt Keidelheim weder extrem weich noch auffällig kalkreich. Orte näher an den kalkreicheren Randlagen Richtung Nahe oder Vorderpfalz erreichen oft höhere Härtewerte, während Quellorte auf den höchsten Hunsrückrücken teils weicheres Wasser melden. Keidelheim liegt dazwischen, weil sich hier die Schieferbasis des Hunsrücks mit den mineralärmeren Sandstein- und Verwitterungsdecken mischt. Genau diese Lage zwischen den Landschaftsräumen macht den Wert plausibel: nicht ein einzelner Fluss, sondern der geologische Untergrund bestimmt das Wasserbild. Das Ergebnis ist ein ortstypischer Mittelwert für den westlichen Teil von Rheinland-Pfalz, deutlich geprägt von der Hunsrückgeologie und der regionalen Verbundversorgung.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Simmern-Rheinböllen AöR

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber