Wasserhärte in Kudensee

PLZ 25572 · Steinburg, Schleswig-Holstein

11 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Unteres Störgebiet

Website

Praktische Tipps bei 11 °dH

Spülmaschine

Bei 11 °dH in Kudensee: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Kudensee liegt mit 11 °dH 2,9 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Kudensee
11
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Kudensee liegt mit 11 °dH 3,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Kudensee
11
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Averlak 10,5 °dH mittel
Landscheide 10,7 °dH mittel
Kuden 10,5 °dH mittel
Ecklak 10,1 °dH mittel
Büttel 10,7 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Kudensee

Der Landkreis Steinburg liegt dort, wo die eiszeitlichen Formen Schleswig-Holsteins noch deutlich spürbar sind. Grundmoränen, sandige Sanderflächen und tonige Lagen wechseln sich hier auf engem Raum ab. Unter der Fläche von Kudensee prägen vor allem glaziale Ablagerungen aus der Weichselzeit den Untergrund. Das Wasser, das durch diese Schichten sickert, nimmt auf dem Weg durch kalkhaltige Bestandteile und feine Geschiebemergel mehr Mineralien auf als in den sehr sandigen Küstengebieten des Landes. So erklärt sich der mittlere Härtewert von 11 °dH. Die Nähe zu den Niederungen von Stör und Wilsterau sorgt außerdem dafür, dass Grundwasser und Bodenwasser ständig in Bewegung bleiben und sich die Zusammensetzung je nach Tiefe der Brunnen leicht verändert. Steinburg liegt damit klar anders als die nordfriesischen Insel- und Marschräume mit oft weicherem Wasser und auch anders als Gebiete mit stärker kalkgeprägtem Untergrund weiter östlich. Kudensee wird aus dem örtlichen Leitungsnetz des Wasserverbands Süderdithmarschen versorgt, der in diesem Teil Schleswig-Holsteins mehrere Grundwasserbrunnen betreibt und das Rohwasser über Aufbereitungsanlagen in das Netz einspeist. Das Trinkwasser stammt also nicht aus einer Talsperre und auch nicht aus einer Quelle an der Oberfläche, sondern aus tiefen Brunnen im sandig-kiesigen Grundwasserleiter der Region. Diese Brunnen greifen auf Wasser aus Schichten zu, die durch die eiszeitliche Landschaftsbildung entstanden sind. Gerade in Steinburg ist das typisch: Das Grundwasser ist meist klar, aber mineralischer als in reinen Geestlagen. Der Versorger verteilt das Wasser über das regionale Rohrnetz bis nach Kudensee und in die umliegenden Orte des Kreises. Gegenüber Nachbarorten im Kreis wirkt Kudensee damit wie ein Übergangsort zwischen eher weichem Küstenwasser und den härteren Werten mancher Binnenlagen. In Teilen von Dithmarschen und an der Nordseeküste fällt die Härte oft niedriger aus, weil dort junge Marschsedimente und sandige Ablagerungen dominieren. Im südlichen Steinburg, Richtung Itzehoe, begegnet man häufiger leicht bis mittel mineralisiertem Grundwasser aus denselben eiszeitlichen Schichten. Kudensee liegt genau in diesem geologischen Band. Das Trinkwasser trägt daher die Handschrift des Kreises: nicht extrem kalkreich, aber auch nicht weich. Es kommt aus der Tiefe der regionalen Grundwasserleiter und spiegelt die Landschaft zwischen Stör, Geest und Niederung unmittelbar wider.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Unteres Störgebiet

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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