Wasserhärte in Lieberose

PLZ 15868 · Dahme-Spreewald, Brandenburg

12 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasser- und Abwasserzweckverband Dahme-Spreewald

Website

Praktische Tipps bei 12 °dH

Spülmaschine

Bei 12 °dH in Lieberose: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Brandenburg

Lieberose liegt mit 12 °dH 4,4 °dH unter dem Durchschnitt (16,4 °dH).

Lieberose
12
Brandenburg
16,4

Vergleich mit Deutschland

Lieberose liegt mit 12 °dH 2,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Lieberose
12
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Jamlitz 13,5 °dH mittel
Schwielochsee/Gójacki Jazor 14,6 °dH hart
Drachhausen/Hochoza 12,8 °dH mittel
Spreewaldheide/Błośańska Góla 14,6 °dH hart
Friedland 15,2 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Lieberose

Lieberose liegt mit 12 °dH spürbar über dem brandenburgischen Durchschnitt, der vielerorts noch weicher ausfällt, aber unter den härteren Bereichen aus dem Süden des Landkreises. Der Unterschied zu den Nachbarorten hängt vor allem mit dem Untergrund zusammen. Hier prägen sandige eiszeitliche Ablagerungen, Geschiebemergel und lokale Grundwasserleiter das Trinkwasser. Kalkarme Sande lassen Regen rasch versickern, doch dort, wo eiszeitlich verdichtete Schichten und mineralreichere Horizonte das Wasser länger im Untergrund halten, löst es mehr Calcium und Magnesium aus den Sedimenten. Die Nähe zu den feuchten Niederungen des Spreewaldrands und zu den Seen- und Moorflächen der Lieberoser Heide wirkt dabei nicht als eigener Härtebringer, sondern als Teil eines Grundwasserraums, in dem das Wasser auf seinem Weg in die Brunnen genügend Kontakt mit dem Gestein hat, um mittlere Härte zu erreichen. Darum liegt Lieberose zwischen sehr weichen, sanddominierten Orten und den etwas härteren Versorgungsgebieten mit stärker mineralisiertem Grundwasser. Das Trinkwasser kommt aus dem örtlichen Netz des Wasser- und Abwasserzweckverbands Dahme-Spreewald, der die Versorgung in diesem Teil des Landkreises organisiert. Die Stadt bezieht ihr Wasser nicht aus einer Talsperre, sondern aus Grundwasser, das über lokale Tiefbrunnen gefördert wird. Diese Brunnen erschließen Schichten im Einflussbereich der glazialen Sande und kiesigen Ablagerungen der Region. Nach der Förderung wird das Wasser aufbereitet, entlüftet und ins Leitungsnetz eingespeist. Die Versorgungslinie folgt damit einem typischen Muster für den südlichen Brandenburg-Raum: keine Fernwasserzufuhr aus großen Oberflächengewässern, sondern regionale Gewinnung aus dem Untergrund. Genau dadurch bleibt die Mineralisierung stabil und die Härte pendelt im mittleren Bereich. Im Vergleich zu vielen Orten in Brandenburg mit sehr weichem Wasser steht Lieberose etwas höher, weil das Grundwasser hier länger durch mineralische Schichten wandert und nicht nur aus rein sandigen Deckschichten stammt. Gegenüber Nachbarorten im Spreewald- und Dahme-Spreewald-Umfeld fällt die Härte oft ähnlich oder leicht unterschiedlich aus, je nachdem, wie tief die Brunnen greifen und welche Sedimente vor Ort anstehen. Lieberose liegt dabei in einer Übergangszone zwischen dem sandig-leichten Wasser der Hochflächen und dem etwas kräftiger mineralisierten Wasser aus Bereichen mit mehr Geschiebemergel und bindigeren Schichten. Diese Lage zwischen Heide, Niederung und Grundwasserfeld macht den Ort wasserchemisch eigenständig und erklärt, warum die 12 °dH hier nicht zufällig auftreten, sondern zum geologischen Aufbau der Umgebung passen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasser- und Abwasserzweckverband Dahme-Spreewald

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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