Wasserhärte in Lüblow

PLZ 19288 · Ludwigslust-Parchim, Mecklenburg-Vorpommern

13,2 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserzweckverband Strelitz

Website

Praktische Tipps bei 13,2 °dH

Spülmaschine

Bei 13,2 °dH in Lüblow: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Mecklenburg-Vorpommern

Lüblow liegt mit 13,2 °dH 4,6 °dH unter dem Durchschnitt (17,8 °dH).

Lüblow
13,2
Mecklenburg-Vor...
17,8

Vergleich mit Deutschland

Lüblow liegt mit 13,2 °dH 1,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Lüblow
13,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Rastow 13,2 °dH mittel
Wöbbelin 13,2 °dH mittel
Uelitz 13,2 °dH mittel
Lübesse 13,2 °dH mittel
Warlow 13,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Lüblow

Das Trinkwasser für Lüblow stammt aus dem Netz des Zweckverbands Wasser und Abwasser Mecklenburgische Seenplatte, der sein Rohwasser in der Region überwiegend aus tiefen Grundwasserbrunnen im Raum Ludwigslust und entlang der eiszeitlich geprägten Niederungen zwischen Elde und Rögnitz gewinnt. Dieses Wasser wird in den Anlagen der Fernwasserversorgung beziehungsweise der regionalen Aufbereitung über Eisen- und Manganentfernung sowie anschließende Desinfektion zu Trinkwasser aufbereitet und bis in die Ortschaft geliefert. Lüblow liegt damit an einem Versorgungsstrang, der nicht von einer Talsperre oder einer weit entfernten Quelle lebt, sondern von Grundwasser aus sandigen, teilweise lehmigen Schichten unter dem westmecklenburgischen Tiefland. Genau dort liegt auch der Grund für die Wasserhärte von 13,2 °dH: Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch die glazialen Ablagerungen mehr Calcium und Magnesium auf als in den sehr weichen Bereichen des Landes, bleibt aber deutlich unter den härteren Werten, wie sie in kalkreicheren Gegenden vorkommen. Der Untergrund um Lüblow ist von Sanden, Geschiebemergel und kiesigen Ablagerungen aus der letzten Eiszeit geprägt. Diese Schichten speichern Grundwasser gut, geben aber je nach Mächtigkeit und Mineralgehalt unterschiedlich viele Härtebildner ab. Die Nähe zu den Niederungen von Rögnitz und Elde sorgt zudem für einen ständigen Austausch zwischen oberflächennahen und tieferen Wasserleitern. Darum liegt Lüblow mit mittlerer Härte über vielen sehr weichen mecklenburgischen Wassergebieten, aber unter Orten, die stärker von kalkhaltigen Endmoränen oder älteren Moränenzügen beeinflusst werden. Der Unterschied zeigt sich auch im regionalen Vergleich: In Teilen von Südmecklenburg und im Raum Schwerin werden teils ähnliche, teils etwas weichere Werte erreicht, während andere Orte im Landkreis Ludwigslust-Parchim je nach Brunnenfeld spürbar schwanken. Lüblow steht also eher auf der mittleren Linie des Landes, nicht auf der weichen Seite der Seenplatte und auch nicht im harten Bereich der kalkreicheren Randlagen. Gerade dieser Standort macht das Wasser ortstypisch. Lüblow bezieht kein Oberflächenwasser aus Seen oder Flüssen, sondern ein tiefes Grundwasser, das von den geologischen Schichten des westlichen Mecklenburgs geprägt ist. Das ist auch der Unterschied zu vielen Nachbarorten, deren Versorgung über andere Brunnenfelder oder Verbundnetze läuft und deshalb leicht abweichende Härten zeigt. In Lüblow spiegelt sich die Landschaft direkt im Glas: das flache Relief, die eiszeitlichen Sande, die Niederungen von Elde und Rögnitz und die weite Grundwasserlandschaft des Landkreises Ludwigslust-Parchim. Genau daraus entsteht der Wert von 13,2 °dH, der Lüblow klar in die mittlere Härtezone setzt und zugleich typisch für den Übergang zwischen den weichen Wasserzonen der mecklenburgischen Seen und den mineralreicheren Gebieten im Süden des Landes ist.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserzweckverband Strelitz

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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