Wasserhärte in Marpingen

PLZ 66646 · St. Wendel, Saarland

7,6 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserversorgung des Landkreises St. Wendel

Website

Praktische Tipps bei 7,6 °dH

Spülmaschine

Bei 7,6 °dH in Marpingen reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Saarland

Marpingen liegt mit 7,6 °dH 0,8 °dH unter dem Durchschnitt (8,4 °dH).

Marpingen
7,6
Saarland
8,4

Vergleich mit Deutschland

Marpingen liegt mit 7,6 °dH 7,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Marpingen
7,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Tholey 6 °dH weich
Oberthal 6,6 °dH weich
Eppelborn 8,2 °dH weich
Illingen 9,4 °dH mittel
St. Wendel 6,6 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Marpingen

Zwischen den bewaldeten Höhen des Hunsrücks und den welligen Muschelkalk- und Buntsandsteinrücken des nördlichen Saarlands sammelt sich in Marpingen Niederschlag in kleinen Bächen und versickert rasch in lockeren, eher kalkarmen Deckschichten. Die Täler von Alsbach, Illinger Bach und den Zuflüssen Richtung Theley und St. Wendel leiten das Wasser ab, doch ein Teil bleibt im Untergrund und speist flache Grundwasserleiter aus Sandstein und Schotter. Genau dort liegt der Grund für den Härtewert von 7,6 °dH: wenig lösliches Kalkgestein, viel silikatisches Material und nur begrenzter Kontakt zu stark mineralisierenden Schichten. Anders als in Orten mit mächtigen Muschelkalkvorkommen steigt der Calcium- und Magnesiumgehalt hier deutlich langsamer an; deshalb bleibt das Wasser weich und wirkt im Vergleich zu vielen saarländischen Nachbarorten spürbar weniger hart. Das Trinkwasser stammt aus dem Netz der Wasserversorgung des Landkreises St. Wendel, das im Raum Marpingen vor allem über Brunnen und Quellfassungen aus den Schutzzonen der Gemeinde und des Umlands gespeist wird. Ergänzend fließen, je nach Betriebszustand, aufbereitetes Rohwasser und Verbundleitungen aus dem Kreisnetz ein, sodass die Versorgung nicht an eine einzelne Fassung gebunden ist. Entscheidend sind die örtlichen Gewinnungsgebiete im Umfeld der Marpinger Hochfläche und der Taleinschnitte nach Berschweiler und Urexweiler, wo Grundwasser in Sandsteinpaketen gefasst wird. Talsperren spielen hier keine prägende Rolle; die Versorgung bleibt stark an lokale Quellen und Grundwasser gekoppelt. Das unterscheidet Marpingen von vielen Orten im Saarland, die stärker von härterem, tiefer mineralisiertem Wasser aus kalkreicheren Schichten oder vom großräumigen Verbund profitieren. Der Vergleich mit den Nachbarn fällt deshalb klar aus. In St. Wendel und in Teilen des nördlichen Saarlands schwanken die Härtewerte je nach Einzugsgebiet häufiger nach oben, während Marpingen mit seinen weicheren, sandsteinbestimmten Böden und den durchlässigen Hanglagen stabil im unteren Bereich bleibt. Auch die Lage zwischen den Talzügen bremst eine starke Anreicherung von Kalk im Untergrund. Das Ergebnis ist ein Wasser, das geologisch eher vom Regen des Hochlands als von tiefen Kalkschichten geprägt wird. Marpingen steht damit innerhalb des Landkreises St. Wendel für eine eher sanfte Mineralisierung, gespeist aus nahen Brunnen, Quellen und dem regionalen Verbundnetz.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserversorgung des Landkreises St. Wendel

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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