Wasserhärte in Neumark

PLZ 08496 · Vogtlandkreis, Sachsen

8,2 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland

Website

Praktische Tipps bei 8,2 °dH

Spülmaschine

Bei 8,2 °dH in Neumark reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Neumark liegt mit 8,2 °dH 6,6 °dH unter dem Durchschnitt (14,8 °dH).

Neumark
8,2
Sachsen
14,8

Vergleich mit Deutschland

Neumark liegt mit 8,2 °dH 6,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Neumark
8,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Heinsdorfergrund 8,8 °dH mittel
Reichenbach im Vogtland 8,5 °dH mittel
Fraureuth 9,3 °dH mittel
Lichtentanne 4 °dH weich
Mohlsdorf-Teichwolframsdorf 18,9 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Neumark

8,2 °dH – was steckt dahinter? Im Vogtlandkreis prägt vor allem das Grundwasser aus den sandigen und kiesigen Schichten des südwestlichen Sachsen den Wert. Neumark liegt auf einem Untergrund, der nur wenig kalkhaltige Gesteine freigibt. Granit, Gneis und verwitterte Deckschichten liefern dem Wasser deutlich weniger Calcium und Magnesium als die Muschelkalk- und Lössgebiete weiter nördlich. Dazu kommt die Lage zwischen den Tälern kleiner Bäche, die rasch abfließen und das Wasser kaum lange mit löslichen Mineralen anreichern. So bleibt das Trinkwasser hier weich und vergleichsweise schlank mineralisiert. Konkrete Herkunft hat das Wasser aus dem Verbundnetz des Zweckverbands Wasser und Abwasser Vogtland, kurz ZWAV. Neumark wird aus regionalen Tiefbrunnen und Quellfassungen gespeist, die in den Wassereinzugsgebieten des Vogtlands liegen und über das Leitungsnetz zusammengeführt werden. Je nach Betriebszustand fließt Wasser aus Fassungen im Umland von Reichenbach, Greiz und den südvogtländischen Gewinnungsgebieten zu. Eine einzelne Talsperre prägt den Ort nicht, vielmehr stützt sich die Versorgung auf mehrere lokale Gewinnungsstellen, die das weiche Grundwasser der Region bündeln. Genau darin liegt die Handschrift des Ortes: wenig Karbonatgestein, kurze Fließwege, tiefe Brunnen statt harter Fernwasserquellen. Neumark hebt sich damit von vielen Nachbarorten im sächsischen Mittelgebirge ab, wo die Härte oft höher ausfällt, sobald das Wasser längere Wege durch mineralreiche Schichten nimmt. Auch im Vergleich zu Teilen Sachsens mit kalkigen Böden oder stärker gemischter Trinkwasserherkunft bleibt der Wert hier auffallend niedrig. Der Ort am Rand des Vogtlands bekommt sein Wasser aus einer Landschaft, die geologisch sparsam mit Härtebildnern ist. Das Ergebnis ist ein klar regionales Profil, das sich von den härteren Versorgungsgebieten im Norden und Osten des Freistaats deutlich absetzt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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