Wasserhärte in Neustadt an der Weinstraße

PLZ 67433 · Neustadt an der Weinstraße, kreisfreie Stadt, Rheinland-Pfalz

7,9 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Neustadt an der Weinstraße GmbH

Website

Praktische Tipps bei 7,9 °dH

Spülmaschine

Bei 7,9 °dH in Neustadt an der Weinstraße reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Neustadt an der Weinstraße liegt mit 7,9 °dH 5,4 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Neustadt an der Weinstraße
7,9
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Neustadt an der Weinstraße liegt mit 7,9 °dH 6,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Neustadt an der Weinstraße
7,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Maikammer 8,8 °dH mittel
Lindenberg 13,3 °dH mittel
Lambrecht (Pfalz) 9,6 °dH mittel
Kirrweiler (Pfalz) 6,3 °dH weich
Sankt Martin 10,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Neustadt an der Weinstraße

Zwischen Haardt und Rheinebene sitzt Neustadt an der Weinstraße auf einem geologischen Übergang, der das Trinkwasser prägt. Westlich steigen die Buntsandstein- und Gesteinszüge des Pfälzerwalds an, östlich liegen junge Sedimente, Kies und Sand aus der Oberrheinebene. Dieses Nebeneinander liefert wenig kalkreiches Gestein, das Wasser nur schwach mit Härtebildnern anreichert. Der Speyerbach und seine Zuflüsse schneiden den Raum zwischen Wald und Ebene, doch auch sie speisen vor allem ein Einzugsgebiet, das von Sandstein, Löss und lockeren Talfüllungen bestimmt wird. So bleibt das Wasser in Neustadt mit 7,9 °dH im weichen Bereich, obwohl die Weinbergslandschaft ringsum dicht besiedelt und intensiv genutzt ist. Das Trinkwasser kommt nicht aus einer einzigen Quelle, sondern aus dem Netz der Stadtwerke Neustadt an der Weinstraße, die mehrere Gewinnungsanlagen und Wasserfassungen in der Region betreiben. Maßgeblich sind Quellen und Brunnen im Bereich des Haardt-Vorlandes und des Pfälzerwalds, wo Niederschläge im sandsteinreichen Untergrund versickern und gefiltert wieder austreten. Ergänzend werden je nach Netzabschnitt auch Brunnen aus dem rheinnahen Untergrund genutzt, gespeist aus kiesigen, gut durchlässigen Schichten. Diese Mischung hält den Härtewert niedrig und liefert ein Wasser, das geologisch klar auf die sandsteinbetonte Westpfalz zurückgeht, nicht auf kalkreiche Mittelgebirgsräume. Gegenüber den Nachbarorten zeigt Neustadt ein anderes Profil. In der Rheinebene Richtung Haßloch, Böhl-Iggelheim oder Ludwigshafen steigt die Härte oft an, weil dort stärker kalkhaltige Schichten und mächtige Lockersedimente das Grundwasser prägen. Nach Westen hin, etwa Richtung Lambrecht oder tief in den Pfälzerwald, bleibt Wasser ebenfalls weich, doch dort dominiert meist reines Quellwasser aus höher gelegenen Waldlagen. Neustadt liegt dazwischen: städtisch, aber noch deutlich vom Sandstein des Haardtgebirges bestimmt. Auch im Vergleich zu vielen Regionen in Rheinland-Pfalz fällt der Ort auf, weil hier nicht Muschelkalk oder Basalt den Ton angeben, sondern die durchlässigen Sandsteine und Talablagerungen am Rand des Pfälzerwalds. Genau daraus entsteht der weiche Charakter des Wassers, den die Stadt zwischen Rebenhängen und Waldkante nutzt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Neustadt an der Weinstraße GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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