Wasserhärte in Maikammer

PLZ 67487 · Südliche Weinstraße, Rheinland-Pfalz

8,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

ZWAS Zweckverband für Wasserversorgung in der Südlichen Weinstraße

Website

Praktische Tipps bei 8,8 °dH

Spülmaschine

Bei 8,8 °dH in Maikammer: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Maikammer liegt mit 8,8 °dH 4,5 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Maikammer
8,8
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Maikammer liegt mit 8,8 °dH 5,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Maikammer
8,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Sankt Martin 10,1 °dH mittel
Edenkoben 5,4 °dH weich
Kirrweiler (Pfalz) 6,3 °dH weich
Rhodt unter Rietburg 12,5 °dH mittel
Venningen 8,2 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Maikammer

Maikammer liegt am Rand der Oberrheinischen Tiefebene, dort, wo der Haardtrand aus dem Pfälzerwald in die flachen Weinbergsböden übergeht. Unter dem Ort lagern vor allem Buntsandstein und Sandsteinverwitterung, dazu lockere Kiese und Sande aus den Ablagerungen des Rheins und seiner Nebenläufe. Diese Schichten lassen Regenwasser rasch versickern und nur wenig Kalk ins Wasser gelangen. Gleichzeitig bringen die randnahen Löss- und Mergeldecken aus der eiszeitlichen Staubablagerung mehr gelöste Mineralstoffe ein als die reinen Sandsteine des Gebirges. So entsteht der mittlere Wert von 8,8 °dH. Er ist typisch für einen Ort, der zwischen sandigem Gebirgsrand und nährstoffreicheren Tal- und Lössböden liegt. Der Speyerbach und kleinere Bäche aus dem Pfälzerwald prägen die Wasserwege der Umgebung, auch wenn sie das Trinkwasser nicht direkt liefern. Das Trinkwasser für Maikammer stammt aus dem Netz des ZWAS Zweckverbandes für Wasserversorgung in der Südlichen Weinstraße. Der Verband bezieht sein Wasser aus Tiefbrunnen und Quellfassungen im Umfeld des Haardtrands und des Pfälzerwalds, wo das Grundwasser in den sandigen und kiesigen Schichten gut nachströmt. Die Fassungen liegen in den wasserreichen Zonen zwischen den Waldhöhen und der Rheinebene und werden über Verbundleitungen in die Orte der Verbandsgemeinde verteilt. Gerade diese Herkunft aus grundwasserführenden Sanden und Schottern hält das Wasser in Maikammer merklich weicher als in vielen Orten mit stärker kalkgeprägtem Untergrund. Gegenüber Nachbarorten wie Edenkoben oder Sankt Martin, die ebenfalls am Haardtrand liegen, bewegt sich Maikammer im ähnlichen Bereich, während weiter westlich im Pfälzerwald oft noch weichere Werte vorkommen und in kalkreicheren Randlagen der Region die Härte spürbar anzieht. Im Vergleich zu vielen Teilen von Rheinland-Pfalz liegt Maikammer damit im soliden Mittelfeld: nicht so hart wie in Gebieten mit Muschelkalk und nicht so weich wie in den reinen Sandsteinlagen des Mittelgebirges.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: ZWAS Zweckverband für Wasserversorgung in der Südlichen Weinstraße

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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