Wasserhärte in Oberfell

PLZ 56332 · Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz

14,6 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Rhein-Mosel

Website

Praktische Tipps bei 14,6 °dH

Spülmaschine

Bei 14,6 °dH in Oberfell: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Oberfell liegt mit 14,6 °dH 1,3 °dH über dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Oberfell
14,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Oberfell liegt mit 14,6 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Oberfell
14,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Alken 14,6 °dH hart
Löf 16 °dH hart
Lehmen 15,9 °dH hart
Brodenbach 17,3 °dH hart
Nörtershausen 18 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Oberfell

Zwischen Mosel, Ehrbach und den steilen Hängen des Hunsrücks sitzt Oberfell in einer Landschaft, die Wasser eher durch Fels und Schotter zwingt als durch breite Talauen leitet. Die umliegenden Schiefer- und Sandsteinschichten, dazu verwitterte Löss- und Hangsedimente, geben dem Regen auf dem Weg ins Grundwasser reichlich Kalk und Magnesium mit. Auch die Nähe zur Mosel prägt den Untergrund: Wo Bachläufe wie der Fellbach kleine Kerbtäler eingeschnitten haben, versickert Niederschlag nur langsam, wird unterwegs mineralisch angereichert und sammelt sich in den Klüften des Gesteins. Genau daraus entsteht der harte Wert von 14,6 °dH. Er spiegelt kein einzelnes Ereignis wider, sondern die Geologie des unteren Moseltals und des Maifeldrands, die in Mayen-Koblenz vielerorts deutlich kalk- und mineralhaltiger ist als in den schieferdominierten Höhen des Hunsrücks. Oberfell bezieht sein Trinkwasser über die Verbandsgemeindewerke Rhein-Mosel, die das Ortsnetz aus regionalen Gewinnungsanlagen speisen und mit aufbereitetem Mischwasser absichern. Maßgeblich sind lokale Quellen und Brunnen aus dem Verbandsgebiet, ergänzt durch Verbundwasser aus benachbarten Anlagen, damit auch in trockenen Sommern und bei schwankender Schüttung eine stabile Versorgung ankommt. Die Mosel selbst liefert kein Trinkwasser, prägt aber den Untergrund und damit die Qualität des geförderten Wassers. Gerade hier zeigt sich der Unterschied zu Orten auf den höher gelegenen, stärker schiefergeprägten Rücken der Umgebung: Dort fällt das Wasser oft weicher aus, während Oberfell durch seine mineralreichen Schichten einen spürbar härteren Charakter behält. Im Landkreis Mayen-Koblenz liegt Oberfell damit eher auf der härteren Seite von Rheinland-Pfalz. Viele Orte in den Eifel- und Hunsrücklagen haben deutlich geringere Härtewerte, weil dort das Grundwasser aus silikatischen Gesteinen stammt und weniger gelöste Mineralien aufnimmt. Oberfell steht näher am Talraum der Mosel, wo Kalkspuren, Lössanteile und die längere Kontaktzeit des Wassers mit dem Untergrund den Wert nach oben drücken. Der Kontrast zu den Nachbarorten im Moseltal ist deshalb vor allem geologisch: kurze Wege vom Niederschlag ins Gestein, kleine Quellhorizonte, mineralische Anreicherung. Genau diese örtliche Mischung aus Tal, Hang und Fels macht das Wasser hier härter als in vielen anderen Teilen des Landes.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Rhein-Mosel

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber