Wasserhärte in Passade

PLZ 24253 · Plön, Schleswig-Holstein

18 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

ZVO Energie GmbH

Website

Praktische Tipps bei 18 °dH

Spülmaschine

Bei 18 °dH in Passade: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Passade liegt mit 18 °dH 4,1 °dH über dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Passade
18
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Passade liegt mit 18 °dH 3,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Passade
18
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Probsteierhagen 16,8 °dH hart
Fiefbergen 18 °dH hart
Prasdorf 16,8 °dH hart
Fahren 17,1 °dH hart
Stoltenberg 18 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Passade

Passade liegt mit 18 °dH deutlich über dem schleswig-holsteinischen Durchschnitt, der vielerorts weicher ausfällt. Der Unterschied kommt hier nicht von einem Flusswasser aus den großen Norddeutschen Sandebenen, sondern vom Untergrund der Probstei und des östlichen Hügellands bei Plön. Unter den Feldern liegen eiszeitliche Geschiebemergel, kalkhaltige Sande und kreidige Ablagerungen aus den glazial geprägten Höhenzügen zwischen Selenter See, Schwentinental und der Kieler Förde. Solche Schichten geben beim Kontakt mit Grundwasser Calcium und Magnesium ab. Darum fällt das Wasser in Passade härter aus als in Orten, die stärker von sandigen, nährstoffarmen Böden oder von Uferfiltrat geprägt sind. Auch die Nähe zur Ostseeküste ändert daran wenig, weil das Trinkwasser nicht aus Meerwasser, sondern aus tiefen Grundwasservorkommen stammt. Das Wasser kommt aus dem Netz der Wasserbeschaffungsverbände und regionalen Grundwasserwerken des Kreises Plön, die die Probstei und die umliegenden Orte versorgen. Zuständig ist hier die ZVO Energie GmbH, die im Kreis Plön die Trinkwasserversorgung organisiert und über örtliche Leitungsnetze verteilt. Gewonnen wird das Wasser aus Tiefbrunnen in den wasserführenden Schichten des Kreises, nicht aus einer Talsperre und nicht aus einer großen Oberflächenwasserfassung. Diese Brunnen erschließen die eiszeitlich aufgebauten Grundwasserleiter östlich von Kiel und südlich der Ostsee, wo der Kalkanteil im Boden höher liegt als in vielen Gegenden des Landes. Darum bleibt das Wasser in Passade spürbar mineralischer als in Teilen Mittelholsteins oder in sandigen Küstenabschnitten. Auch im direkten Vergleich mit Nachbarorten zeigt sich das klar. Zwischen Schönberg, Stein, Fiefbergen und den Orten der Probstei liegen oft nur wenige Kilometer, doch die Wasserhärte kann sich je nach Brunnenfeld und Tiefe der Förderung sichtbar unterscheiden. Passade steht mit 18 °dH auf der härteren Seite dieses regionalen Spektrums und wirkt damit eher wie die kalkreicheren Zonen des Kreises Plön als wie die weicheren Versorgungsgebiete im westlichen Schleswig-Holstein. Die Ursache liegt nicht in einem einzelnen Bachlauf, sondern in der geologischen Geschichte der Landschaft: Gletscher haben hier Material aus kalkreichen Schichten abgelagert, das heute das Grundwasser prägt. Genau deshalb schmeckt das Wasser hier oft etwas kräftiger und hinterlässt einen anderen mineralischen Eindruck als in Orten, die auf sandigen, entkalkten Böden liegen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: ZVO Energie GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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