Wasserhärte in Raschau-Markersbach

PLZ 08352 · Erzgebirgskreis, Sachsen

6,8 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserwerke Westerzgebirge

Website

Praktische Tipps bei 6,8 °dH

Spülmaschine

Bei 6,8 °dH in Raschau-Markersbach reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Raschau-Markersbach liegt mit 6,8 °dH 8 °dH unter dem Durchschnitt (14,8 °dH).

Raschau-Markersbach
6,8
Sachsen
14,8

Vergleich mit Deutschland

Raschau-Markersbach liegt mit 6,8 °dH 7,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Raschau-Markersbach
6,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schwarzenberg/Erzgeb. 7,4 °dH weich
Grünhain-Beierfeld 7,4 °dH weich
Elterlein 6,8 °dH weich
Scheibenberg 7,4 °dH weich
Lauter-Bernsbach 7,4 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Raschau-Markersbach

6,8 °dH prägen Raschau-Markersbach als weiches Trinkwasser aus dem Erzgebirge. Der Wert passt zu einer Landschaft, in der harte Kalkgesteine fehlen und stattdessen Gneis, Glimmerschiefer und verwitterte Erzgebirgsgesteine das Wasser nur wenig mit Calcium und Magnesium anreichern. Regen und Schneeschmelze versickern hier rasch in den Böden der Täler von Schwarzwasser und Sehma, nehmen auf dem kurzen Weg durch das kristalline Grundgebirge nur wenig Mineralstoffe auf und treten in zahlreichen Quellen wieder aus. Genau diese geologische Bühne hält die Härte niedrig: alte, silikatische Gesteine, steile Hänge, schmale Bachtäler und wenig karbonathaltiger Untergrund. Darum bleibt das Wasser in Raschau-Markersbach deutlich weicher als in vielen Orten auf den Lösshängen und Muschelkalkflächen weiter westlich oder nördlich im Freistaat. Das Trinkwasser kommt aus dem Verbund des Zweckverbands Wasserwerke Westerzgebirge, dessen Netz die Ortsteile Raschau und Markersbach mit Wasser aus regionalen Gewinnungsanlagen speist. Dazu zählen Quellfassungen und Brunnen aus den waldreichen Hochlagen des Westerzgebirges sowie aufbereitetes Mischwasser aus den Anlagen des Verbands, der die Versorgung im Erzgebirgskreis organisiert. Die Lage zwischen den Tälern und Höhenzügen des oberen Erzgebirges macht kurze Wege zu den Rohwassergebieten möglich. Wasser aus den Quellgebieten oberhalb der Siedlungen wird gefasst, gesammelt und über das Verbundsystem verteilt. So bleibt der regionale Charakter erhalten: kein fernes Fernwasser, sondern Wasser aus dem unmittelbaren Gebirge, geprägt von den Niederschlägen auf den Bergen zwischen Erzgebirgskamm und Zschopautal. Im Vergleich zu Orten mit stärker kalkgeprägtem Untergrund, etwa in Teilen des Leipziger Landes oder im Raum Meißen, fällt Raschau-Markersbach klar weicher aus. Auch innerhalb des Erzgebirges gibt es Unterschiede. Orte mit stärkerem Einfluss von Mischwasser oder anderen Gewinnungsgebieten liegen oft etwas höher in der Härte. Hier im Schwarzwassergebiet spiegelt sich die Geologie direkter im Trinkwasser. Der Ort steht damit typisch für das westliche Erzgebirge: kurze Fließwege, quellige Herkunft, kristallines Grundgebirge und ein Härtebild, das im sächsischen Vergleich eher am unteren Rand liegt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserwerke Westerzgebirge

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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