Wasserhärte in Rhede (Ems)

PLZ 26899 · Emsland, Niedersachsen

6,8 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Emsländische Wasser- und Abwasser GmbH

Website

Praktische Tipps bei 6,8 °dH

Spülmaschine

Bei 6,8 °dH in Rhede (Ems) reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Rhede (Ems) liegt mit 6,8 °dH 6,2 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Rhede (Ems)
6,8
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Rhede (Ems) liegt mit 6,8 °dH 7,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Rhede (Ems)
6,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Papenburg 4,1 °dH weich
Heede 6,8 °dH weich
Lehe 9,4 °dH mittel
Dörpen 4 °dH weich
Dersum 6,9 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Rhede (Ems)

Die Emsländische Wasser- und Abwasser GmbH bezieht das Trinkwasser für Rhede (Ems) aus dem Wasserwerk Dünefehn in der Gemeinde Dörpen. Dort fördern Tiefbrunnen das Rohwasser aus den eiszeitlich geprägten Sand- und Kiesablagerungen des nordwestlichen Emslands, die vom Grundwasser der Hase- und Emsniederung gespeist werden. Diese locker geschichteten Böden binden nur wenig Calcium und Magnesium. Genau darum liegt Rhede (Ems) bei 6,8 °dH im weichen Bereich. Feste Kalk- und Mergelschichten, wie sie in anderen Teilen Niedersachsens häufiger vorkommen, fehlen hier weitgehend. Das Grundwasser bleibt dadurch deutlich mineralärmer als in Orten auf den Geestrücken weiter östlich. Rhede (Ems) steht damit wasserchemisch näher an den Moor- und Sandlandschaften des nördlichen Emslands als an den kalkreicheren Versorgungsräumen im südlichen Niedersachsen. Während etwa im Raum Osnabrück oder in Teilen der Harzrandlagen härteres Wasser aus tiefen, stärker mineralisierten Schichten auftritt, liefert das Dörpener Wasserwerk ein weiches Produkt aus flach durchlässigen Quartärsedimenten. Auch der Verlauf der Ems und die breite Talniederung prägen das Bild: Regenwasser versickert rasch, wird nur kurz im Untergrund gespeichert und nimmt auf dem Weg zu den Brunnen wenig Kalk auf. So bleibt Rhede (Ems) bei einem Härtewert, der typisch für das nördliche Emsland ist, aber deutlich unter vielen Regionen des Landes liegt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Emsländische Wasser- und Abwasser GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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