Wasserhärte in Heede

PLZ 26892 · Emsland, Niedersachsen

6,8 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Trink- und Abwasserverband Bourtange-De Hondsrug

Website

Praktische Tipps bei 6,8 °dH

Spülmaschine

Bei 6,8 °dH in Heede reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Heede liegt mit 6,8 °dH 6,2 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Heede
6,8
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Heede liegt mit 6,8 °dH 7,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Heede
6,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Dörpen 4 °dH weich
Lehe 9,4 °dH mittel
Dersum 6,9 °dH weich
Kluse 6,9 °dH weich
Walchum 6,9 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Heede

Unter Heede liegt kein Kalkrücken, sondern ein eiszeitlich geprägter Sandraum des Emslandes. Die Böden bestehen vor allem aus Sanden und lehmigen Sanden, darüber liegen jüngere Deckschichten aus Geschiebelehm und Sandablagerungen, die die Gletscher der Saale-Kaltzeit und spätere Schmelzwässer hinterlassen haben. Kalkreiches Gestein tritt hier kaum zutage. Auch die Ems und ihre Niederungen prägen das Bild, doch ihr Einfluss bleibt auf dem Weg ins Grundwasser begrenzt. Das Grundwasser sickert durch mächtige Sandpakete und wird dabei nur schwach mit Mineralien angereichert. Darum kommt Heede auf 6,8 °dH und damit auf weiches Trinkwasser. Die Härte bleibt niedriger als in Gegenden mit Mergel, Kreide oder kalkhaltigen Geschiebemergeln, wie sie in anderen Teilen Niedersachsens vorkommen. Das Trinkwasser stammt aus dem regionalen Netz des Trink- und Abwasserverbandes Bourtange-De Hondsrug, der die Versorgung im nördlichen Emsland über Förderbrunnen und Aufbereitungsanlagen aus tiefen Sand- und Kiesgrundwasserleitern sichert. Dieses Wasser wird nicht aus einer Talsperre geholt, sondern direkt aus dem Untergrund gewonnen, wo die alten Fluss- und Schmelzwasserablagerungen sauberes, natürlich gefiltertes Rohwasser liefern. Die Umgebung von Heede mit ihren sandigen Niederungen und den wasserreichen Böden begünstigt solche Brunnenstandorte. Der Versorger mischt und verteilt das Wasser über das örtliche Leitungsnetz, bis es in Heede ankommt. Die geologische Lage zwischen den Niederungen der Ems und den flachen Geestflächen sorgt dafür, dass das Wasser hier deutlich weniger Kalk mitführt als in Gebieten mit festem Kreide- oder Kalkuntergrund. Im Vergleich zu vielen Orten im westlichen und südlichen Niedersachsen bleibt Heede auffallend weich. In den Kalk- und Lösslandschaften weiter südlich oder in Regionen mit stärkerem Mergelanteil steigen die Härtewerte oft deutlich an, während im Emsland die sandigen Deckschichten das Wasser weich halten. Auch Nachbarorte auf derselben Geestlinie teilen oft ähnliche Werte, doch schon wenige Kilometer weiter können andere Untergründe spürbar mehr Calcium und Magnesium ins Wasser geben. Heede steht damit typisch für das nördliche Emsland: ein Ort auf eiszeitlichem Sand, mit Grundwasser aus tiefen, gut geschützten Schichten und einer Härte, die eher vom lockeren Untergrund als von kalkigem Gestein bestimmt wird.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Trink- und Abwasserverband Bourtange-De Hondsrug

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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