Wasserhärte in Romrod

PLZ 36329 · Vogelsbergkreis, Hessen

10,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadt Romrod

Website

Praktische Tipps bei 10,6 °dH

Spülmaschine

Bei 10,6 °dH in Romrod: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Hessen

Romrod liegt mit 10,6 °dH 5,1 °dH unter dem Durchschnitt (15,7 °dH).

Romrod
10,6
Hessen
15,7

Vergleich mit Deutschland

Romrod liegt mit 10,6 °dH 4,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Romrod
10,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Alsfeld 10,8 °dH mittel
Schwalmtal 10,9 °dH mittel
Feldatal 12,7 °dH mittel
Antrifttal 10,8 °dH mittel
Kirtorf 12,8 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Romrod

Zwischen den sanften Hügeln des Vogelsbergs und den offenen Tälern der Schwalm liegt Romrod in einer Landschaft, die Wasser erst sammelt und dann langsam wieder freigibt. Die Böden hier bestehen vielerorts aus lössigen Deckschichten, tonigen Verwitterungslehmen und den Basalt- und Tuffresten des alten Vulkanmassivs. Regen versickert deshalb nicht sofort, sondern wird in den unteren Schichten gebremst, mineralisiert und auf seinem Weg durch Kalk- und Gesteinsanteile mit Härtebildnern angereichert. Genau daraus erklärt sich der mittlere Wert von 10,6 °dH: nicht hart wie in kalkreichen Randlagen des Vorlands, aber auch nicht weich wie in reinen Mittelgebirgsquellen. Die Bäche der Umgebung, darunter Zuflüsse der Schwalm, spiegeln dieses Wechselspiel zwischen vulkanischem Untergrund und den Sedimenten der Täler wider und prägen das Grundwasser, aus dem Romrod seinen Alltag bezieht. Versorgt wird Romrod über die Mittelhessischen Wasserwerke, die im Vogelsbergkreis auf ein Netz aus Tiefbrunnen und Quellfassungen setzen. Das Wasser stammt aus regionalen Gewinnungsanlagen im Verbund des Vogelsbergs und wird über das Leitungsnetz in die Ortsteile geführt; der Standort profitiert damit von einer Versorgung, die nah an der eigenen Geologie bleibt. Diese regionale Herkunft unterscheidet Romrod von Orten am hessischen Untermain oder im Rhein-Main-Gebiet, wo häufig deutlich härteres Wasser aus kalkreichen Gesteinen auftritt. Auch gegenüber Nachbarorten wie Alsfeld, Antrifttal oder Schwalmtal bleibt Romrod im mittleren Bereich, weil hier die basaltgeprägten Höhen des Vogelsbergs und die weicheren Talfüllungen der Schwalm ein ausgewogeneres Mineralbild erzeugen. Gerade dieser Übergang zwischen Bergland und Tal macht das Romröder Trinkwasser ortstypisch und verlässlich zugleich.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadt Romrod

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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