Wasserhärte in Rothselberg

PLZ 67753 · Kusel, Rheinland-Pfalz

12,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Website

Praktische Tipps bei 12,4 °dH

Spülmaschine

Bei 12,4 °dH in Rothselberg: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Rothselberg liegt mit 12,4 °dH 0,9 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Rothselberg
12,4
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Rothselberg liegt mit 12,4 °dH 2,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Rothselberg
12,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Eßweiler 10,8 °dH mittel
Jettenbach 11,5 °dH mittel
Kreimbach-Kaulbach 12,3 °dH mittel
Rutsweiler an der Lauter 13,3 °dH mittel
Frankelbach 11,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Rothselberg

Unter Rothselberg liegt der rote Sandstein des Nordpfälzer Berglands, darüber verwitterte Sand- und Lehmschichten, die nur wenig Kalk freisetzen. Diese Schichten stammen aus der Trias und wurden später durch Hebung, Verwitterung und die Einschnitte kleiner Bäche freigelegt. Genau daraus ergibt sich der mittlere Härtewert von 12,4 °dH. Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch die Gesteinsporen nur mäßig viele Calcium- und Magnesiumionen auf. In den Niederungen des Landkreises Kusel, wo Bäche wie die Lauter und ihre Nebentäler die Landschaft gliedern, ist das Grundwasser oft etwas mineralreicher als auf den höchsten, sandigeren Rücken. Rothselberg liegt dazwischen: weder kalkarm wie reiner Buntsandstein noch hart wie Gebiete mit Muschelkalk. Der Ort steht damit geologisch auf einer Übergangszone, die das Trinkwasser spürbar prägt. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Westpfalz, der die Region mit aufbereitetem Grundwasser und Quellwasser versorgt. Die Gewinnung erfolgt über Brunnen und Quellen im westpfälzischen Versorgungsraum, von dort gelangt das Wasser über Speicher und Leitungen nach Rothselberg. Entscheidend ist nicht ein großer Stausee, sondern die Mischung aus örtlich gefasstem Grundwasser und regional eingespeisten Mengen aus dem Verbundsystem. Der Versorger hält damit die Versorgung im Höhen- und Hügelland des Kreises Kusel stabil, auch dort, wo kleine Ortsteile nicht direkt an einem großen Wasserwerk liegen. Rothselberg erhält also kein beliebig austauschbares Standardwasser, sondern ein Wasser aus den hydrogeologischen Verhältnissen der Westpfalz, mit dem Mineralgehalt, den Sandstein, lehmige Deckschichten und die kurze Fließstrecke im Untergrund vorgeben. Gegenüber Nachbarorten im Pfälzer Bergland liegt Rothselberg mit 12,4 °dH im mittleren Bereich. Orte auf kalkärmeren Buntsandsteinzügen kommen oft etwas weicheres Wasser, während Siedlungen näher an muschelkalkgeprägten Zonen höhere Härten zeigen. Im Vergleich zu vielen Teilen von Rheinland-Pfalz fällt Rothselberg damit weder besonders weich noch auffallend hart aus. Die Lage zwischen den Hängen bei Wolfstein, Jettenbach und den Orten des Glantals sorgt für ein Wasserbild, das typisch für die Westpfalz ist: geprägt von Sandstein, wenig Kalk und einem regionalen Versorgungsnetz, das die Landschaft direkt widerspiegelt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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