Wasserhärte in Staufenberg

PLZ 34355 · Göttingen, Niedersachsen

14,8 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Göttingen AG

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Praktische Tipps bei 14,8 °dH

Spülmaschine

Bei 14,8 °dH in Staufenberg: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Staufenberg liegt mit 14,8 °dH 1,8 °dH über dem Durchschnitt (13 °dH).

Staufenberg
14,8
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Staufenberg liegt mit 14,8 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Staufenberg
14,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Fuldatal 15,5 °dH hart
Niestetal 15,7 °dH hart
Nieste 14,2 °dH mittel
Kassel, documenta-Stadt 15,7 °dH hart
Hann. Münden 10 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Staufenberg

Staufenberg liegt beim Trinkwasser klar über dem niedersächsischen Durchschnitt: 14,8 °dH sind deutlich härter als das, was viele Orte im Norden aus sandigen Grundwasserleitern bekommen. Der Grund sitzt buchstäblich im Untergrund. Zwischen Leine, Fulda und den Muschelkalkrücken am östlichen Rand des Göttinger Beckens trifft Wasser auf Kalk, Mergel und dolomitische Schichten. Solche Gesteine lösen Calcium und Magnesium ins Grundwasser, und genau diese Mineralien treiben die Härte hier nach oben. Der Werra-Meißner-Raum und das Leinetal prägen damit auch Staufenberg stärker als Orte auf den weichen Geest- und Moorböden Niedersachsens. Göttingen liegt mit ähnlicher geologischer Handschrift im selben harten Spektrum, während weiter nordwestlich viele Versorgungsgebiete spürbar niedriger liegen. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Stadtwerke Göttingen Verbunds, der im Umland eigene Brunnen und Quellfassungen nutzt und das Wasser aus den Gewinnungsgebieten rund um das Leinetal und den südlichen Harzrand bezieht. Für Staufenberg speist dieser Verbund die Ortsteile über angeschlossene Leitungen, teils mit aufbereitetem Mischwasser aus Grundwasserfassungen. Die Rohwasserbasis ist regional, nicht weit hergeholt: Brunnen in den kalkführenden Schichten liefern das Wasser, das durch die natürlichen Gesteinslagen schon von Hause aus mineralreich ist. Talsperren spielen hier keine prägende Rolle wie in anderen Teilen Niedersachsens, sondern die lokale Grundwassergewinnung aus den Festgesteinsbereichen rund um Göttingen, Rosdorf und die angrenzenden Hänge. Der Unterschied zu Nachbarorten zeigt sich genau an dieser Mischung aus Lage und Untergrund. In weiten Teilen Niedersachsens, besonders Richtung Norddeutsche Tiefebene, bestimmen Sand und Kies das Leitungswasser, nicht Kalkstein. Dort fallen die Werte oft weicher aus. Staufenberg sitzt dagegen am Übergang von Talraum und Hügelland, nahe an Schichten, die Wasser deutlich stärker mineralisieren. Deshalb wirkt das Wasser hier im Landkreis Göttingen kantiger und härter als in vielen Orten des Landes, aber es bleibt zugleich typisch für den südlichen Rand Niedersachsens. Zwischen Hann. Münden, Göttingen und den Orten am Leinetal zieht sich genau dieser geologische Streifen durch die Wasserversorgung. Staufenberg steht darin mit 14,8 °dH auf der kalkreichen Seite des Vergleichs, nicht auf der weichen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Göttingen AG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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