Wasserhärte in Steinburg

PLZ 22964 · Stormarn, Schleswig-Holstein

13,1 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Wasserbeschaffungsverband Stormarn

Website

Praktische Tipps bei 13,1 °dH

Spülmaschine

Bei 13,1 °dH in Steinburg: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Steinburg liegt mit 13,1 °dH 0,8 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Steinburg
13,1
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Steinburg liegt mit 13,1 °dH 1,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Steinburg
13,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Lasbek 13,1 °dH mittel
Todendorf 13,1 °dH mittel
Hammoor 13,1 °dH mittel
Stubben 13,4 °dH mittel
Schönberg 13,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Steinburg

Steinburg liegt mit 13,1 °dH spürbar über dem weichen Wasser vieler Orte in Schleswig-Holstein, aber noch deutlich unter den härteren Werten, die in Teilen des östlichen Hügellands vorkommen. Der Unterschied hängt mit dem Untergrund zusammen: Unter der Region liegen eiszeitliche Sand-, Schluff- und Geschiebemergel-Schichten, die dem Wasser weniger Kalk mitgeben als Kreide- und Kalkgebiete, zugleich aber mehr Mineralstoffe lösen als reine Sandbereiche an der Küste. In Stormarn prägen außerdem Niederungen und eiszeitliche Rinnen den Weg des Grundwassers. Das Wasser versickert langsam durch diese Schichten, nimmt dabei Calcium und Magnesium auf und landet mit mittlerer Härte im Netz. Gegenüber dem Landesdurchschnitt wirkt Steinburg damit etwas mineralischer. Gegenüber Nachbarorten im Umland, die stärker von jungem Schmelzwasser-Sand oder von tieferen, härteren Grundwasserleitern gespeist werden, liegt Steinburg in der Mitte. Das Trinkwasser kommt aus dem Versorgungsnetz des Wasserbeschaffungsverbandes Stormarn. Das Wasser stammt aus Grundwasserbrunnen im Kreisgebiet, nicht aus Talsperren oder Oberflächenwasser. Gewonnen wird es aus tieferen Sand- und Kieshorizonten, die durch die eiszeitliche Geologie des Kreises geprägt sind. Diese Brunnen fördern Rohwasser, das in der Aufbereitung aufbereitet und anschließend in das Leitungsnetz eingespeist wird. Steinburg hängt damit an einem regionalen System, das viele Orte im Süden Schleswig-Holsteins miteinander verbindet. Entscheidend sind die örtlichen Grundwasserleiter und die lange Filterwirkung der Böden. Sie bestimmen, wie viel Kalk, Magnesium und andere gelöste Stoffe am Ende im Wasser bleiben. Im Vergleich zu Hamburg am Rand des Versorgungsraums und zu den weicheren Wasserwerten weiter westlich im Land zeigt Steinburg ein klar mineralischeres Profil. Gegenüber Orten mit noch jüngeren, sandigen Ablagerungen fällt die Härte höher aus, gegenüber Gemeinden auf kalkärmeren Sanden aber nicht extrem. Genau diese Lage zwischen Niederung, eiszeitlichem Untergrund und regionaler Grundwassernutzung macht den Ort charakteristisch. Steinburg bekommt sein Wasser also nicht aus einem fernen Speicher, sondern aus dem eigenen Stormarner Untergrund. Das prägt den Wert von 13,1 °dH unmittelbar und unterscheidet den Ort von vielen Nachbarn in Schleswig-Holstein.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserbeschaffungsverband Stormarn

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber