Wasserhärte in Thermalbad Wiesenbad

PLZ 09488 · Erzgebirgskreis, Sachsen

7,5 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Zweckverband Wasserwerke Westerzgebirge

Website

Praktische Tipps bei 7,5 °dH

Spülmaschine

Bei 7,5 °dH in Thermalbad Wiesenbad reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Thermalbad Wiesenbad liegt mit 7,5 °dH 7,3 °dH unter dem Durchschnitt (14,8 °dH).

Thermalbad Wiesenbad
7,5
Sachsen
14,8

Vergleich mit Deutschland

Thermalbad Wiesenbad liegt mit 7,5 °dH 7,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Thermalbad Wiesenbad
7,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Annaberg-Buchholz 6,8 °dH weich
Mildenau 7 °dH weich
Ehrenfriedersdorf 7,5 °dH weich
Tannenberg 7,4 °dH weich
Wolkenstein 7 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Thermalbad Wiesenbad

Der Erzgebirgskreis lebt geologisch von seinem alten Grundgebirge. Gneise, Glimmerschiefer und einzelne Erzadern prägen die Hänge zwischen Zschopautal und den Höhen des Mittleren Erzgebirges. Nördlich und westlich von Thermalbad Wiesenbad versickert Niederschlag oft rasch in verwitterten Schuttdecken, doch das Wasser bleibt arm an Kalk, weil es auf seinem Weg nur wenig lösliche Minerale aus dem kristallinen Untergrund herauslöst. Auch die Zschopau und ihre Seitentäler liefern keinen harten Mineralcocktail, sondern eher ein weiches, rasch fließendes Bergwasser, das den Härtewert in Wiesenbad bei 7,5 °dH hält. Die Böden sind meist steinig, sauer und mager; genau das bremst den Kalkeintrag und macht das Trinkwasser hier deutlich weicher als in Löß- und Kalkgebieten Sachsens. Thermalbad Wiesenbad bezieht sein Trinkwasser aus dem Netz des Zweckverbandes Wasserwerke Westerzgebirge, der die Ortsteile und die umliegenden Siedlungen über regionale Gewinnungsanlagen versorgt. Das Wasser stammt aus gefassten Quellen, Quellbrunnen und bergnahen Grundwasserfassungen im Westerzgebirge, die über Aufbereitungs- und Mischanlagen in das Ortsnetz eingespeist werden. Die Lage am oberen Zschopaugebiet und die Nähe zu den Wald- und Felsrücken um Annaberg-Buchholz, Mildenau und Wolkenstein sorgen dafür, dass nur wenig Kalk aus dem Untergrund ins Wasser gelangt. Anders als in Teilen des sächsischen Lössgürtels oder in tieferen Beckenlagen bleibt die Mineralisierung hier schlank und der Härtewert im weichen Bereich. Gerade das unterscheidet Thermalbad Wiesenbad von vielen Nachbarorten im Erzgebirge. In höher gelegenen Bergorten mit ähnlichem kristallinem Untergrund ist das Wasser zwar oft ebenfalls eher weich, doch in stärker durchmischten Versorgungsgebieten können Brunnen aus unterschiedlichen Schichten zu spürbar höheren Härten führen. Gegenüber weiten Teilen Sachsens, besonders den Regionen mit kalkreicheren Sedimenten oder stärker mineralisierten Grundwässern, steht Wiesenbad deshalb günstiger da. Der Ort liegt damit in einer typischen Erzgebirgslinie: wenig Kalk im Gestein, kurze Wasserwege, klare Quell- und Grundwasserherkunft. Das Ergebnis ist ein Trinkwasser, das den Charakter des Mittelgebirges unmittelbar widerspiegelt.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserwerke Westerzgebirge

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber