Wasserhärte in Vielank

PLZ 19303 · Ludwigslust-Parchim, Mecklenburg-Vorpommern

12,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Trinkwasserversorgung Ludwigslust GmbH

Website

Praktische Tipps bei 12,5 °dH

Spülmaschine

Bei 12,5 °dH in Vielank: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Mecklenburg-Vorpommern

Vielank liegt mit 12,5 °dH 5,3 °dH unter dem Durchschnitt (17,8 °dH).

Vielank
12,5
Mecklenburg-Vor...
17,8

Vergleich mit Deutschland

Vielank liegt mit 12,5 °dH 2,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Vielank
12,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Lübtheen 12,5 °dH mittel
Hitzacker (Elbe) 11,5 °dH mittel
Damnatz 11,9 °dH mittel
Belsch 12,8 °dH mittel
Neu Kaliß 12,5 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Vielank

Vielank liegt beim Trinkwasser näher an der mittleren Härte als viele Orte in Mecklenburg-Vorpommern, wo weiche Werte aus den jüngeren Sand- und Sanderflächen oft deutlich niedriger ausfallen. Die 12,5 °dH passen zu einem Gebiet, in dem eiszeitliche Ablagerungen, Grundmoränen und anstehende kalkhaltige Schichten das Wasser stärker mit Calcium und Magnesium anreichern als in den Moor- und Sandlandschaften weiter nördlich und östlich. Im Landkreis Ludwigslust-Parchim trifft das besonders dort zu, wo Grundwasser durch Geschiebemergel und eiszeitliche Kiese länger im Untergrund unterwegs ist. Entlang der Elde und ihrer Niederungen wechseln sandige Bereiche mit tonigeren Lagen, und genau dieser Untergrund bremst das Wasser nicht nur, sondern prägt auch seinen Mineralgehalt. So liegt Vielank spürbar über den sehr weichen Werten, die in vielen Küsten- und Heideorten des Landes vorkommen, bleibt aber noch klar unter den Härten, die man aus manchen stärker kalkgeprägten Regionen kennt. Das Trinkwasser kommt hier aus dem regionalen Grundwasser, das über Tiefbrunnen im Versorgungsgebiet des Zweckverbandes Grevesmühlen gefördert und aufbereitet wird. Zuständig ist die Trinkwasserversorgung Ludwigslust GmbH, die den Ort aus dem Netz im westlichen Landkreis mitversorgt. Das Wasser stammt damit nicht aus einer Talsperre und auch nicht aus einer Quelle am Ort, sondern aus geschützten Brunnenanlagen im weiteren Versorgungsraum, deren Fassungen in eiszeitlich geprägten Grundwasserleitern liegen. Diese Brunnen erschließen Schichten, die vom Niederschlag über Jahrzehnte gespeist werden und auf ihrem Weg durch Sand, Kies und Geschiebemergel die heutige Zusammensetzung erhalten. Im Vergleich zu Nachbarorten im Amt Dömitz-Malliß und in Richtung Stadt Dömitz wirkt Vielank daher oft einen Tick mineralischer, während Orte mit stärker sandigem Untergrund noch weichere Werte zeigen können. Gegenüber dem Landesdurchschnitt fällt der Ort mit seinen 12,5 °dH in das mittlere Feld, was in Mecklenburg-Vorpommern eher im westlichen Binnenland als an den großen Küstenräumen typisch ist. Vielank steht damit geologisch zwischen den sehr weichen Wassern der ebenen Sandlandschaften und den etwas härteren Werten dort, wo Geschiebemergel und kalkführende Schichten näher an die Oberfläche rücken. Genau diese Lage im Landkreis Ludwigslust-Parchim macht den Unterschied sichtbar: nicht küstennah geprägt, nicht stark kalkdominiert, sondern von eiszeitlichem Untergrund und regionalem Grundwasser bestimmt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Trinkwasserversorgung Ludwigslust GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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