Wasserhärte in Wied

PLZ 57629 · Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz

7,6 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke im Westerwaldkreis

Website

Praktische Tipps bei 7,6 °dH

Spülmaschine

Bei 7,6 °dH in Wied reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Wied liegt mit 7,6 °dH 5,7 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Wied
7,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Wied liegt mit 7,6 °dH 7,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Wied
7,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Höchstenbach 8,5 °dH mittel
Merkelbach 7,6 °dH weich
Winkelbach 9,4 °dH mittel
Welkenbach 7,6 °dH weich
Wahlrod 9,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Wied

Der Westerwaldkreis ist ein Stück Mittelgebirge aus Basalt, Tuff, Tonschiefer und dichtem Untergrund, der Regenwasser nur langsam in die Tiefe lässt. Zwischen den Höhenzügen von Westerwald und den Tälern von Wied, Nister und Sayn sickert Wasser durch Klüfte und Verwitterungsschichten, wird dabei aber nur mäßig mit Kalk und Magnesium angereichert. Darum liegt die Wasserhärte in Wied bei 7,6 °dH und damit im weichen Bereich. Die geologische Basis ist hier nicht die kalkreiche Schicht, wie man sie aus anderen Regionen kennt, sondern vor allem vulkanisch geprägtes Gestein und verwitterter Schiefer aus dem Rheinischen Schiefergebirge. Das hält den Mineralgehalt vergleichsweise niedrig und sorgt für ein eher leichtes, nicht stark mineralisiertes Trinkwasser. Versorgt wird Wied über das Netz des örtlichen Verbandssystems im Westerwaldkreis, das sein Trinkwasser aus Brunnen und Quellfassungen in den wasserreichen Höhen des Landkreises bezieht. Typisch für diese Gegend sind gefasste Quellen in den bewaldeten Hochlagen und Tiefbrunnen in den lockereren Gesteinszonen, die das Grundwasser aus den Niederschlägen der Westerwaldkuppen gewinnen. Der Versorger ist die Verbandsgemeindewerke bzw. das zuständige Wasserwerk im Verbund mit den Kreisstrukturen des Westerwalds; das Wasser gelangt von dort direkt ins Ortsnetz von Wied. Talsperren spielen in dieser Ecke des Landkreises eine deutlich kleinere Rolle als die vielen Quell- und Brunnenstandorte, die das regionale Netz speisen. Gegenüber Nachbarorten fällt Wied mit seinem weicheren Wasser im Vergleich zu Bereichen mit stärker mineralisiertem Mischwasser auf, vor allem dort, wo andere Versorgungsgebiete mehr Kalk aus tieferen Schichten aufnehmen. Auch im Vergleich zu Teilen von Rheinland-Pfalz, etwa den kalkreicheren Flächen im Süden und Westen des Landes, bleibt das Wasser hier spürbar leichter. Der Ort liegt damit genau in der geologischen Übergangszone des Westerwalds: nicht am Rhein, nicht in einer Löss- oder Kalklandschaft, sondern auf einem wasserreichen Basalt- und Schieferuntergrund. Diese Lage prägt das Trinkwasser stärker als jeder Verwaltungsgrenze. Wer in Wied den Hahn aufdreht, bekommt ein Produkt des Westerwälder Untergrunds, des Niederschlags und der kurzen Wege zwischen Quelle, Brunnen und Hausanschluss.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke im Westerwaldkreis

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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