Wasserhärte in Winterbach (Pfalz)

PLZ 66484 · Südwestpfalz, Rheinland-Pfalz

10,1 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Website

Praktische Tipps bei 10,1 °dH

Spülmaschine

Bei 10,1 °dH in Winterbach (Pfalz): Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Winterbach (Pfalz) liegt mit 10,1 °dH 3,2 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Winterbach (Pfalz)
10,1
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Winterbach (Pfalz) liegt mit 10,1 °dH 4,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Winterbach (Pfalz)
10,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Biedershausen 11,7 °dH mittel
Reifenberg 9,2 °dH mittel
Battweiler 10,1 °dH mittel
Kleinbundenbach 10,3 °dH mittel
Schmitshausen 11,7 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Winterbach (Pfalz)

10,1 °dH — was steckt dahinter? In Winterbach im Landkreis Südwestpfalz liegt die Ursache vor allem im Buntsandstein des Pfälzerwaldes. Der Untergrund nimmt Niederschläge auf, speichert sie in Klüften und gibt sie nach und nach wieder ab. Auf diesem Weg löst das Wasser nur vergleichsweise wenig Kalk aus, weil hier keine mächtigen Kalk- oder Mergelschichten dominieren. Stattdessen prägen Sandstein, Verwitterungsdecken und die engen Tälchen des Schwarzbachsystems das Bild. Auch die Bäche der Umgebung, die aus dem Höhenzug des Westrich und den Waldrücken Richtung Schwarzbachtal abfließen, tragen keinen starken Mineralienüberschuss bei. Darum landet Winterbach nicht bei sehr hartem Wasser, sondern im mittleren Bereich, etwas oberhalb vieler weicher Waldorte und deutlich unter den härteren Versorgungsgebieten aus den Kalk- und Muschelkalklandschaften weiter östlich und nördlich im Land. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Westpfalz, der in der Region auf Quell- und Brunnenwasser aus den wasserführenden Sandsteinbereichen setzt. Für Winterbach speisen vor allem lokale Gewinnungsanlagen im Einzugsgebiet des Schwarzbachs und benachbarte Hochbehälter das Ortsnetz; ergänzt wird das System je nach Betrieb auch durch Verbundleitungen aus dem westpfälzischen Versorgungsraum. Entscheidend ist dabei die Nähe zu den Quellhorizonten im Buntsandstein: Dort tritt Wasser aus, das durch den Wald- und Talboden gefiltert wurde und nur moderat mineralisiert ist. Talsperren spielen für Winterbach keine prägende Rolle, vielmehr bestimmen Quellen, Tiefbrunnen und die Verteilung über die Verbandsebene das Bild. Der Unterschied zu den Nachbarorten ist spürbar. In den tiefer eingeschnittenen Waldgemeinden des Pfälzerwaldes bleibt das Wasser oft noch weicher, weil dort die Sandsteinlandschaft noch geschlossener ist. Richtung Rodalben, Pirmasens und in die Siedlungsräume mit stärker überprägten Leitungsnetzen kann der Härtewert etwas anziehen, wenn Wasser aus mehreren Gewinnungsgebieten gemischt wird. Winterbach liegt genau in dieser westpfälzischen Übergangszone: kein Kalkgebiet, aber auch kein ausgesprochener Quellort mit sehr weichem Wasser. Im Vergleich zum Rest von Rheinland-Pfalz steht der Ort damit zwischen den weichen Mittelgebirgslagen des Pfälzerwaldes und den härteren Versorgungsräumen an Rhein, Nahe oder in den kalkreicheren Randzonen des Landes.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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