Wasserhärte in Reifenberg

PLZ 66507 · Südwestpfalz, Rheinland-Pfalz

9,2 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Zweibrücken-Land AöR

Website

Praktische Tipps bei 9,2 °dH

Spülmaschine

Bei 9,2 °dH in Reifenberg: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Reifenberg liegt mit 9,2 °dH 4,1 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Reifenberg
9,2
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Reifenberg liegt mit 9,2 °dH 5,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Reifenberg
9,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Maßweiler 10,2 °dH mittel
Battweiler 10,1 °dH mittel
Winterbach (Pfalz) 10,1 °dH mittel
Schmitshausen 11,7 °dH mittel
Rieschweiler-Mühlbach 10,2 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Reifenberg

Unter Reifenberg steht der Buntsandstein des Pfälzerwaldes. Dieses Gestein entstand aus alten Sanden, die vor Millionen Jahren in einem heißen Becken abgelagert wurden und später verfestigten. Darüber liegen örtlich lehmige Deckschichten und verwitterte Sandböden, die nur wenig Kalk freigeben. Darum bleibt das Trinkwasser hier bei 9,2 °dH im mittleren Bereich und wird nicht hart wie in Gegenden mit Muschelkalk oder mergeligen Schichten. Das Wasser nimmt unterwegs vor allem Mineralien aus Sandstein, etwas aus den Böden und nur wenig aus kalkreichen Anteilen auf. Die Nähe zu den Quellhorizonten am Rand des Wasgaus und die kurzen Wege durch das Sandsteingebirge prägen den Wert stärker als Flüsse, denn größere Flussauen mit starkem Kalkeintrag fehlen hier. Reifenberg bezieht sein Trinkwasser über die Verbandsgemeindewerke Zweibrücken-Land, die die Hochbehälter und Ortsleitungen aus dem regionalen Verbund speisen. Das Wasser stammt aus Quellen und Brunnen im südwestpfälzischen Sandsteingebiet, ergänzt über Verbundleitungen aus dem Umfeld der Sickinger Höhe und der Quellgebiete zwischen Zweibrücken, Thaleischweiler-Fröschen und Contwig. Diese Mischung bleibt geologisch viel näher am Buntsandstein als am Kalk. Darin liegt der Unterschied zu Orten mit stärker kalkhaltigen Untergründen im Osten der Pfalz oder zu Gemeinden entlang des Rheinufers, wo Löss, Mergel und Grundwasser aus jungen Sedimenten oft deutlich höhere Härten bringen. Reifenberg liegt damit mittig: mineralischer als sehr weiche Quellorte im Pfälzerwald, aber spürbar milder als viele Wasser aus kalkreichen oder lössgeprägten Nachbarregionen. Südwestpfalz zeigt an vielen Stellen dieselbe sandsteinbetonte Handschrift, doch Reifenberg sitzt an einem Randbereich zwischen Wald und Hochfläche. Genau dort fällt die Härte nicht extrem aus, sondern pendelt sich im mittleren Bereich ein. Orte wie Höheinöd, Bechhofen oder Contwig bekommen je nach Anschluss und Quellmischung teils etwas weichere oder etwas festere Werte, während Gemeinden mit stärkerem Kalk- oder Mergeluntergrund in der weiteren Umgebung rascher nach oben ausreißen. Reifenberg bleibt dadurch ein Ort, an dem der alte Buntsandstein noch klar im Glas erkennbar ist, aber ohne den scharfen Mineralzug kalkreicher Gegenden.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Zweibrücken-Land AöR

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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