Wasserhärte in Wipfeld

PLZ 97537 · Schweinfurt, Bayern

25,8 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe

Website

Praktische Tipps bei 25,8 °dH

Spülmaschine

Bei 25,8 °dH in Wipfeld: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Wipfeld liegt mit 25,8 °dH 8,5 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Wipfeld
25,8
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Wipfeld liegt mit 25,8 °dH 11,1 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Wipfeld
25,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schwanfeld 26,8 °dH hart
Eisenheim 29,2 °dH hart
Kolitzheim 25,6 °dH hart
Waigolshausen 23,2 °dH hart
Volkach, St 29,1 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Wipfeld

Der Landkreis Schweinfurt liegt am Übergang vom fränkischen Keuperland zum Maintal. Genau dort treffen harte, kalkreiche Schichten auf mächtige Muschelkalk- und Keuperfolgen, dazwischen liegen Lössdecken und Schotter aus den Flussterrassen des Mains. Diese Mischung prägt das Trinkwasser in Wipfeld. Das Wasser löst auf dem Weg aus dem Untergrund viel Calcium und Magnesium aus Kalkstein, Dolomit und mergeligen Gesteinen. Der Main selbst formt die Landschaft, doch er liefert hier nicht direkt das Trinkwasser; entscheidend sind die grundwasserführenden Schichten im Talraum und am Rand der Hänge. Darum liegt Wipfeld mit 25,8 °dH klar im harten Bereich. Die Geologie des Steigerwaldvorlands und des Maintals erklärt, warum das Wasser mineralreich ausfällt und sich deutlich von weicheren Gebieten Frankens abhebt. Konkrete Herkunft hat das Wasser aus dem Netz des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Rhön-Maintalgruppe, der in weiten Teilen des südlichen Landkreises Schweinfurt die Versorgung sichert. Wipfeld wird über Verbundleitungen aus tiefen Grundwasserbrunnen gespeist, die in den kalk- und dolomitreichen Gesteinspaketen des Mainfränkischen Beckens erschlossen sind. Diese Brunnen liegen in einem Einzugsraum, der von den Talauen des Mains, den Randlagen bei Schwanfeld und nordwestlich anschließenden Versorgungsstrukturen geprägt ist. Oberflächenwasser aus Talsperren spielt hier keine Rolle; das Wasser kommt aus dem Untergrund, klar gefasst und technisch aufbereitet, aber mit dem geologischen Fingerabdruck der Region. Wipfeld unterscheidet sich damit spürbar von Orten mit weicheren Wässern im nördlichen Bayern und auch von manchen Nachbarorten entlang des Mains, die je nach Netzgebiet andere Brunnen und Mischungen erhalten. Während in Teilen Unterfrankens und in Lagen näher am Bundsandstein oft geringere Härten auftreten, bleibt Wipfeld wegen des kalkreichen Untergrunds deutlich härter. Gegenüber den höher gelegenen Hängen des Steigerwalds ist der Einfluss der Mainaue hier stärker, und genau dieser Talraum bringt mineralreiches Grundwasser hervor. Der Ort steht damit exemplarisch für das Schweinfurter Mainland: kein Quellwasser aus dem Gebirge, kein Talsperrenwasser, sondern regionales Grundwasser aus einer Landschaft, die Kalk und Mergel ins Wasser schreibt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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