Wasserhärte in Albertshofen

PLZ 97320 · Kitzingen, Bayern

29,1 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Fernwasserversorgung Franken

Website

Praktische Tipps bei 29,1 °dH

Spülmaschine

Bei 29,1 °dH in Albertshofen: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Albertshofen liegt mit 29,1 °dH 11,8 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Albertshofen
29,1
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Albertshofen liegt mit 29,1 °dH 14,4 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Albertshofen
29,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Mainstockheim 30,5 °dH hart
Buchbrunn 30,5 °dH hart
Dettelbach, St 30 °dH hart
Kitzingen, GKSt 34,3 °dH hart
Schwarzach a.Main 29,1 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Albertshofen

Der Landkreis Kitzingen liegt mitten im fränkischen Weinland, auf dem Untergrund des fränkischen Keupers. Dort wechseln Mergel, Tonstein, Gipskeuper und Sandsteine in dichtem Aufbau, und genau diese Gesteine prägen das Trinkwasser in Albertshofen. Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch die Schichten viel Calcium und Magnesium auf, besonders dort, wo Keupermergel und kalkhaltige Partien anstehen. Auch die Lage zwischen Main und den lössreichen Ebenen des Maintals wirkt mit: Niederschlag versickert in jungen Talablagerungen, wird aber auf dem Weg in tiefere Schichten mineralisch angereichert. So entsteht der harte Wert von 29,1 °dH, der für den Landkreis typisch ist, aber in dieser Höhe deutlich über vielen bayerischen Regionen liegt. Bayern ist beim Trinkwasser oft weicher, vor allem in Alpenrand, Mittelgebirgen und auf granitischem Grund; Albertshofen steht dagegen auf einem Untergrund, der Wasser mit Kalk und Erdalkalien geradezu belädt. Albertshofen bezieht sein Trinkwasser aus dem Netz der Fernwasserversorgung Franken, die im Raum Kitzingen große Teile der Versorgung trägt. Das Wasser stammt nicht aus einer Talsperre, sondern aus tiefen Grundwasserbrunnen und Quellen in den wasserwirtschaftlich gesicherten Gewinnungsgebieten des Versorgers im fränkischen Raum. Über Leitungen gelangt es in die Ortsnetze der Gemeinden am Main, auch nach Albertshofen. Der Main selbst liefert hier kein Trinkwasser, prägt aber die Landschaft und die Grundwasserneubildung im Tal. Die Versorgung ist damit eng an das regionale Grundwasser gebunden, das in den Keuper- und Talablagerungen lange unterwegs ist, bevor es im Netz ankommt. Gerade diese Herkunft macht den Unterschied: Das Wasser ist kein oberflächennahes Mischwasser aus weiten Talsperrensystemen, sondern fränkisches Grundwasser mit klarer mineralischer Handschrift. Im Vergleich zu Nachbarorten zeigt sich Albertshofen von seiner härteren Seite. Orte im Landkreis, die stärker auf Fernwasser mit anderen Quellgebieten oder auf Mischungen aus mehreren Gewinnungsräumen setzen, kommen teils auf mildere Werte. Albertshofen bleibt näher am geologischen Ausgangsmaterial des Maintals und des Keupers. Auch gegenüber vielen Regionen in Oberbayern oder an den Alpen ist der Unterschied deutlich: Dort herrschen oft weichere bis mittlere Werte, weil das Wasser aus anderen Gesteinen stammt. In Albertshofen spricht das Trinkwasser die Sprache des fränkischen Untergrunds. Es trägt die Mineralien des Landkreises Kitzingen bis ins Glas und zeigt damit sehr direkt, wie stark Geologie und Versorgung hier zusammengehören.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Fernwasserversorgung Franken

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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