Wasserhärte in Bad Rodach, St

PLZ 96476 · Coburg, Bayern

23,6 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Rodacher Gruppe

Website

Praktische Tipps bei 23,6 °dH

Spülmaschine

Bei 23,6 °dH in Bad Rodach, St: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Bad Rodach, St liegt mit 23,6 °dH 6,3 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Bad Rodach, St
23,6
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Bad Rodach, St liegt mit 23,6 °dH 8,9 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bad Rodach, St
23,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Straufhain 20,5 °dH hart
Heldburg 15,5 °dH hart
Veilsdorf 17,3 °dH hart
Callenberger Forst-West 20,8 °dH hart
Köllnholz 20,8 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Bad Rodach, St

Unter Bad Rodach liegt kein junges Alpenvorland, sondern der Übergangsraum des Coburger Landes mit Buntsandstein, Keuper und tonigen Mergeln. Diese Schichten wurden vor Millionen Jahren in warmen Flachmeeren, Lagunen und Flussräumen abgelagert, später gehoben, zerbrochen und von den Rodachläufen angeschnitten. Über den Tälern liegen dazu lockere Sande und Kiese, die das Wasser schnell weiterleiten. Genau dort nimmt das Trinkwasser viel Calcium und Magnesium auf. Darum erreicht Bad Rodach mit 23,6 °dH einen klar harten Wert, während weichere Orte in Bayern oft von granitischen oder sandigen Einzugsgebieten profitieren. Die Rodach selbst und die kleineren Zuflüsse prägen das Bild, doch die harte Mineralisierung entsteht vor allem im Untergrund, nicht im Flussbett. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Rodacher Gruppe. Versorgt wird Bad Rodach über lokale Brunnen und Quellfassungen im Raum des Rodachtals, die das Grundwasser aus den sandig-tonigen Schichten und aus den Talfüllungen fördern. Die Aufbereitung bleibt regional, die Wege kurz. Anders als Orte mit Fernwasser aus Talsperren oder aus großen Mischsystemen bezieht Bad Rodach sein Wasser aus einem kleinräumigen, geologisch stark geprägten Vorrat. Die Nähe zu den Gewinnungsgebieten erklärt auch, warum der Geschmack oft bodenständig und mineralisch wirkt: Das Wasser hat Zeit, im Untergrund an den Gesteinen entlangzuziehen, bevor es in den Leitungen landet. Im Coburger Land fällt Bad Rodach mit dieser Härte deutlich auf. Nachbarorte auf ähnlichen Schichten, etwa im Rodachtal Richtung Heldburg oder entlang der Randhöhen bei Coburg, zeigen ebenfalls eher mittlere bis harte Werte, doch Bad Rodach liegt am oberen Ende. Gegenüber vielen bayerischen Regionen mit weichem Alpenrand- oder Granitwasser ist das ein spürbarer Kontrast. Die Lage am westlichen Rand des Landkreises Coburg, fern von großen Talsperren und ohne weite Mischverbünde, macht den Ort zu einem typischen Vertreter des nordbayerischen Muschelkalk- und Keuperraums: wenig Fernwasser, viel Untergrund, deutliches Kalk- und Magnesiummuster im Glas.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Rodacher Gruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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