Wasserhärte in Bamberg

PLZ 96031 · Bamberg, Bayern

17,3 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Stadtwerke Bamberg

Website

Praktische Tipps bei 17,3 °dH

Spülmaschine

Bei 17,3 °dH in Bamberg: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Bamberg liegt mit 17,3 °dH genau im Durchschnitt (17,3 °dH).

Bamberg
17,3
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Bamberg liegt mit 17,3 °dH 2,6 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bamberg
17,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hallstadt, St 16,8 °dH hart
Bischberg 16,8 °dH hart
Stegaurach 15,3 °dH hart
Gundelsheim 16,9 °dH hart
Hauptsmoor 16,9 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Bamberg

Die Stadtwerke Bamberg beziehen das Trinkwasser vor allem aus dem Wasserwerk Seehof bei Memmelsdorf und aus weiteren Gewinnungsanlagen im Bamberger Umland. Dort wird Grundwasser aus tiefen Brunnen im Gebiet des Fränkischen Keuperlandes gefördert, aufbereitet und ins Netz der Stadt geleitet. Das Einzugsgebiet liegt zwischen Regnitz, Main und den sanften Höhen des Steigerwaldvorlandes. Genau diese geologische Lage prägt den Geschmack und die Härte des Wassers. In den Böden und Gesteinen der Region stecken Kalk, Mergel und Dolomit aus Keuper- und Muschelkalkschichten. Auf dem Weg durch diese Schichten nimmt das Wasser viel Calcium und Magnesium auf. Darum kommt Bamberg auf 17,3 °dH und damit auf hartes Wasser. Bamberg unterscheidet sich damit klar von Orten, die aus weicheren Mittelgebirgsquellen oder aus Talsperren gespeist werden. Im Norden Frankens liefern manche Kommunen Wasser mit deutlich geringerer Härte, weil dort weniger kalkreiche Schichten durchströmt werden. Bamberg liegt dagegen in einem Gebiet, das seit Jahrhunderten vom Wechsel aus Flussauen, Talböden und mineralreichen Untergründen geprägt ist. Die Regnitz sammelt das Wasser aus einem weiten Becken, und die Zuflüsse aus dem Umland tragen ebenfalls ihren Anteil an gelösten Mineralien bei. Auch die Nähe zu den kalkreichen Lagen Richtung Hallstadt, Gundelsheim, Memmelsdorf und dem Rand zum Steigerwald sorgt für ein Wasserbild, das härter ausfällt als in vielen anderen Teilen Bayerns. Während in alpinen Regionen oder im Bayerischen Wald häufig weiches Quellwasser dominiert, kommt Bamberg aus einer deutlich mineralreicheren Landschaft. Der Versorger hält damit eine regionale Mischung bereit, die stark vom Untergrund des Landkreises Bamberg abhängt. Nicht ein einzelner Fluss liefert das Trinkwasser direkt, sondern ein System aus Brunnen, Förderanlagen und dem Wasserwerk Seehof, das das Grundwasser der Umgebung nutzt. Der harte Wert ist also kein Zufall, sondern das Ergebnis der örtlichen Geologie zwischen Mainfranken und Oberfranken. Bamberg steht damit zwischen den sehr weichen Wassern mancher oberfränkischer Höhenorte und den kalkreichen Versorgungen aus anderen fränkischen Becken. Diese Lage macht den Unterschied, und genau sie erklärt den messbaren Wert von 17,3 °dH.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Bamberg

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber