Wasserhärte in Berge

PLZ 19348 · Prignitz, Brandenburg

14,4 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Woschower Wasserwerke GmbH

Website

Praktische Tipps bei 14,4 °dH

Spülmaschine

Bei 14,4 °dH in Berge: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Brandenburg

Berge liegt mit 14,4 °dH 2 °dH unter dem Durchschnitt (16,4 °dH).

Berge
14,4
Brandenburg
16,4

Vergleich mit Deutschland

Berge liegt mit 14,4 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Berge
14,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Pirow 12,7 °dH mittel
Brunow 13,4 °dH mittel
Dambeck 13,4 °dH mittel
Ziegendorf 13,1 °dH mittel
Gülitz-Reetz 12,7 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Berge

Berge liegt mit 14,4 °dH spürbar über dem brandenburgischen Durchschnitt und wirkt im Vergleich zu den flachen, oft weicheren Wassern vieler Nachbarorte der Prignitz deutlich kalkreicher. Der Grund liegt in der Landschaft aus der letzten Eiszeit: Unter dem Ort und im weiteren Elbe-Havel-Raum liegen eiszeitlich geprägte Sande, Geschiebemergel und Bereiche mit kalkhaltigen Ablagerungen, die dem Grundwasser Mineralien mitgeben. Im Norden der Prignitz, wo auch die Nähe zur Elbe und zu ihren Niederungen das Wasser prägt, löst das Grundwasser auf seinem Weg durch die Schichten mehr Calcium und Magnesium als in Gegenden mit rein sandigen, nährstoffarmen Böden. Deshalb fällt der Härtewert in Berge höher aus als in manchen Orten Richtung Westprignitz oder in Teilen der Uckermark, wo das Wasser oft weicher ausfällt. Das Trinkwasser stammt hier aus der regionalen Grundwassergewinnung der Woschower Wasserwerke GmbH, die die Orte im Amt Putlitz-Berge versorgt. Gefördert wird es aus Tiefbrunnen in den örtlichen Gewinnungsgebieten, nicht aus einer Talsperre und nicht aus Fernwasserleitungen. Die Brunnen greifen auf das Grundwasser der eiszeitlichen Schichten zu, das in der Prignitz unter der Oberfläche in Sand- und Kieslagen gespeichert ist. Aufbereitet wird es regional, bevor es in das Netz nach Berge und in die umliegenden Dörfer gelangt. Diese kurze Lieferkette passt zur dünn besiedelten Prignitz: keine großen Verbundsysteme wie in den Ballungsräumen, sondern lokale Förderung aus dem Boden vor der Haustür. Gerade darin unterscheidet sich Berge von vielen Orten in Brandenburg. Während südlicher gelegene Regionen stärker von Tagebaufolgen, Flussnähe oder Mischversorgungen geprägt sind, bleibt die Prignitz beim klassischen Grundwasser aus eiszeitlichen Sedimenten. Im direkten Umfeld von Berge, Putlitz, Seddin und den kleinen Ortsteilen zeigt sich das deutlich: Das Wasser hat mehr Härte, weil die geologischen Schichten hier kalk- und mineralreicher sind als in reinen Sandgebieten. So steht Berge für ein Prignitzer Wasserprofil, das klar regional verwurzelt ist und sich vom oft weicheren Wasser anderer brandenburgischer Landstriche absetzt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Woschower Wasserwerke GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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