Wasserhärte in Brunow

PLZ 19372 · Ludwigslust-Parchim, Mecklenburg-Vorpommern

13,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasser- und Abwasserzweckverband Parchim-Lübz

Website

Praktische Tipps bei 13,4 °dH

Spülmaschine

Bei 13,4 °dH in Brunow: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Mecklenburg-Vorpommern

Brunow liegt mit 13,4 °dH 4,4 °dH unter dem Durchschnitt (17,8 °dH).

Brunow
13,4
Mecklenburg-Vor...
17,8

Vergleich mit Deutschland

Brunow liegt mit 13,4 °dH 1,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Brunow
13,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Ziegendorf 13,1 °dH mittel
Dambeck 13,4 °dH mittel
Berge 14,4 °dH hart
Möllenbeck 13,4 °dH mittel
Balow 13,9 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Brunow

Brunow bezieht sein Trinkwasser aus dem Versorgungsnetz des Wasser- und Abwasserzweckverbands Parchim-Lübz, der die Orte im südwestlichen Landkreis Ludwigslust-Parchim aus regionalen Grundwasserfassungen speist. Das Wasser stammt nicht aus einer Talsperre, sondern aus Tiefbrunnen in den quartären Sand- und Kiesablagerungen der mecklenburgischen Grundmoränenlandschaft. Diese Schichten liegen hier zwischen den eiszeitlichen Endmoränenzügen westlich der Lewitz und den sanften Niederungen Richtung Elde und Sude. Die Brunnenfelder im Verbandsgebiet erschließen Grundwasser, das durch mächtige Sandpakete gefiltert wurde und dabei Kalk aus den Sedimenten gelöst hat. Genau deshalb erreicht Brunow einen Härtewert von 13,4 °dH. Mittelhartes Wasser ist in dieser Landschaft typisch, weil kalkhaltige Geschiebemergel, Sande mit Mergelanteilen und der lange Kontakt des Wassers mit dem Untergrund mehr Calcium und Magnesium eintragen als in den sandigeren Küstenregionen Mecklenburg-Vorpommerns. Brunow liegt damit zwischen zwei Wasserwelten. Nördlich und östlich prägen in Mecklenburg oft sehr weiche Wässer aus rein sandigen, nährstoffarmen Grundwasserleitern das Bild. Südlich und westlich, im Raum Parchim, Ludwigslust und entlang der Elde, treten häufiger mittlere Härten auf, weil die eiszeitlichen Ablagerungen hier kalkreicher sind. Auch die nahe Lage zu den Niederungen von Sude und Elde wirkt indirekt mit: Diese Flussräume stehen für flache, grundwassernah gespeiste Landschaften, in denen das Wasser länger im Kontakt mit mineralischen Böden bleibt. Brunow liegt also nicht auf einer kalkarmen Sandinsel, sondern in einem geologisch gemischten Übergangsraum. Das macht das Trinkwasser etwas kräftiger mineralisiert als in vielen Küsten- und Heideorten des Landes, aber noch weit entfernt von sehr hartem Wasser aus reinen Kalkgebieten. Im Vergleich zu Nachbarorten im Amt und zu Teilen von Mecklenburg-Vorpommern bleibt Brunow damit klar im mittleren Bereich. Orte mit stärker sandgeprägtem Untergrund im weiteren Umland erhalten oft weichere Wässer, während Gemeinden auf mergel- und grundmoränenreichen Flächen ähnliche Werte zeigen. Der Verband Parchim-Lübz nutzt diese regionale Struktur bewusst: kurze Transportwege, lokale Brunnen, keine Fernwasserleitung aus großen Talsperren. Das Wasser aus Brunow trägt deshalb die Handschrift des eigenen Untergrunds. Es kommt aus den eiszeitlichen Schichten unter dem Landkreis Ludwigslust-Parchim, nicht aus einem überregionalen Mischsystem. Genau diese Herkunft macht den Unterschied zu vielen anderen Orten in Mecklenburg-Vorpommern sichtbar.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasser- und Abwasserzweckverband Parchim-Lübz

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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