Wasserhärte in Blankenrath

PLZ 56865 · Cochem-Zell, Rheinland-Pfalz

3,7 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Anzeige

Wasserversorger

Zweckverband Wasserwerk Hunsrück I

Website

Praktische Tipps bei 3,7 °dH

Spülmaschine

Bei 3,7 °dH in Blankenrath reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Blankenrath liegt mit 3,7 °dH 9,6 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Blankenrath
3,7
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Blankenrath liegt mit 3,7 °dH 11 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Blankenrath
3,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Panzweiler 11 °dH mittel
Walhausen 11 °dH mittel
Haserich 10,5 °dH mittel
Reidenhausen 10,5 °dH mittel
Hesweiler 10,5 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Blankenrath

3,7 °dH — was steckt dahinter? Blankenrath liegt auf dem Hunsrückhochland über dem Mittelmoselraum, auf einem Untergrund aus verwitterten Schiefer- und Quarzitgesteinen, dazu kommen sandige, saure Böden, die kaum Kalk an das Wasser abgeben. Genau deshalb bleibt das Trinkwasser hier weich. In der Umgebung prägen die Täler von Mosel, Mittel- und Seitengerinnen wie der Alf die Landschaft, doch das Wasser für den Ort nimmt seinen Mineralcharakter nicht aus diesen Flüssen, sondern aus den kargen Gesteinen des Hunsrücks. Kalkreiche Schichten fehlen weitgehend; das Regenwasser kann nur wenig Härtebildner aufnehmen, bevor es in den Fassungen landet. So entsteht ein Wasserbild, das sich deutlich von vielen Orten in Rheinland-Pfalz abhebt, wo Muschelkalk, Keuper oder lössreiche Böden die Werte oft nach oben ziehen. In Blankenrath bleibt es weich und klar, weil die Geologie sparsam mit Calcium und Magnesium umgeht. Versorgt wird der Ort über die örtliche Trinkwasserversorgung des Zweckverbandes Wasserwerk Hunsrück I. Das Wasser stammt aus Hunsrück-Quellen und Tiefbrunnen im Einzugsgebiet der Verbandsgemeinde Zell, also aus demselben Höhenzug, auf dem auch die Nachbarorte Sosberg, Haserich und Mastershausen liegen. Aufbereitet wird nichts mit großem Aufwand, weil die Rohwasserqualität aus dem Schiefergebirge von Natur aus günstig ist. Über das Leitungsnetz gelangt es nach Blankenrath und in die umliegenden Ortsteile. Genau dieser regionale Bezug macht den Unterschied: Das Wasser kommt nicht aus einer entfernten Talsperre und nicht aus einem kalkreichen Flusstal, sondern aus dem Hunsrück selbst. Die Wege sind kurz, die Herkunft ist bodenständig, und der Härtewert spiegelt das geologische Umfeld unmittelbar wider. Im Vergleich mit Teilen von Rheinland-Pfalz liegt Blankenrath am weichen Ende der Skala. Viele Orte in den Kalk- und Lössgebieten von Eifelrand, Rheinhessen oder der Vorderpfalz melden spürbar höhere Härten, weil dort Gesteine und Sedimente mehr Mineralstoffe freisetzen. Auch innerhalb des Landkreises Cochem-Zell zeigt sich der Kontrast deutlich: Täler an Mosel und Saar haben je nach Fassungsgebiet oft andere Werte als die Höhenorte des Hunsrücks. Blankenrath steht damit für ein typisches Hochlandwasser aus dem Schiefergebirge, geprägt von regenreichen Lagen, wenig Kalk und kurzen Wegen vom Quellgebiet bis zum Hahn im Hahnbachtal und weiter ins Dorf. Wer den Ort mit seinen Nachbarn vergleicht, erkennt sofort: Hier bestimmt der Hunsrück den Geschmack und die Weichheit des Wassers, nicht die Mosel.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserwerk Hunsrück I

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber