Wasserhärte in Haserich

PLZ 56858 · Cochem-Zell, Rheinland-Pfalz

10,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

RheinHunsrück Wasser Zweckverband

Website

Praktische Tipps bei 10,5 °dH

Spülmaschine

Bei 10,5 °dH in Haserich: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Haserich liegt mit 10,5 °dH 2,8 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Haserich
10,5
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Haserich liegt mit 10,5 °dH 4,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Haserich
10,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Blankenrath 3,7 °dH weich
Panzweiler 11 °dH mittel
Reidenhausen 10,5 °dH mittel
Peterswald-Löffelscheid 10,5 °dH mittel
Walhausen 11 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Haserich

Zwischen Hunsrückhängen, kleinen Kerbtälern und den Zuflüssen zur Mosel liegt Haserich auf einem Untergrund, der das Wasser merklich prägt. Der Wald und die lössarmen, oft steinigen Böden lassen Regen rasch versickern. Unter der Oberfläche sitzen verwitterte Schiefer- und Sandsteinlagen des Hunsrücks, dazu örtlich Quarzitrücken und tonige Zwischenschichten. Dieses Gestein hält Calcium und Magnesium nur in mittlerem Maß zurück. Darum kommt Haserich auf 10,5 °dH und damit auf mittelhartes Wasser. Näher zur Mosel steigen die Härtewerte vielerorts etwas an, weil dort mehr Kalk und Mergel im Untergrund liegen. Auf den Höhen bei Haserich bleibt das Wasser meist schlanker als in den tieferen Talräumen des Landkreises Cochem-Zell, aber nicht so weich wie in reinen Schiefergebieten ohne mineralreiche Zwischenschichten. Das Trinkwasser stammt aus dem Netz der Rhein-Hunsrück Wasser Zweckverband, der die Hochlagen des Hunsrücks aus örtlichen Brunnen und Quellen versorgt und diese über Speicher und Leitungsverbünde verteilt. Für Haserich speisen vor allem Fassungen aus dem näheren Hunsrückraum das System, also Grundwasser und Quellwasser aus den trockeneren, höher gelegenen Einzugsgebieten. Es fließt nicht aus einer Talsperre, sondern aus regional gewonnenem Wasser, das nach Aufbereitung in das Ortsnetz gelangt. Die Lage auf der Wasserscheide macht solche Mischsysteme nötig: Niederschläge versickern schnell, liefern aber zugleich beständig Nachschub für die unterirdischen Speicher. Gerade deshalb ist die Versorgung hier eng an die Hunsrückquellen gebunden und nicht an die großen Moseltäler. Gegenüber den Nachbarorten zeigt Haserich ein eigenes Profil. In den Moselgemeinden Richtung Zell oder Cochem ist das Wasser oft etwas härter, weil dort kalk- und mergelreichere Schichten stärker mitreden. Orte auf noch schieferreicheren Rücken können dagegen weichere Werte melden. Haserich liegt genau dazwischen. Der Ort profitiert von den silikatischen Gesteinen des Hunsrücks, aber auch von kleinen mineralischen Beimengungen in den wasserführenden Schichten. Deshalb ist 10,5 °dH kein Zufall, sondern der Abdruck einer Landschaft, die Regen schnell annimmt, ihn im Untergrund sammelt und nur mäßig mit Mineralien anreichert. Rheinland-Pfalz zeigt hier seine typische Spannweite: von sehr weichen Quellwässern in Schieferlagen bis zu deutlich härteren Werten in den Kalk- und Mergelzonen. Haserich steht mittendrin, mit Hunsrückcharakter und Moselnähe zugleich.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: RheinHunsrück Wasser Zweckverband

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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