Wasserhärte in Braderup

PLZ 25923 · Nordfriesland, Schleswig-Holstein

11,1 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Nord

Website

Praktische Tipps bei 11,1 °dH

Spülmaschine

Bei 11,1 °dH in Braderup: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Braderup liegt mit 11,1 °dH 2,8 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Braderup
11,1
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Braderup liegt mit 11,1 °dH 3,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Braderup
11,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Bosbüll 11,3 °dH mittel
Holm 11,1 °dH mittel
Klixbüll 11,3 °dH mittel
Humptrup 11,3 °dH mittel
Uphusum 11,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Braderup

Braderup liegt deutlich über dem typischen Niveau vieler Orte in Schleswig-Holstein, wo das Trinkwasser oft weicher ausfällt als im Nordfriesland an der dänischen Grenze. Mit 11,1 °dH liegt der Ort im mittleren Bereich, und der Unterschied zu Küstenorten und Marschgemeinden entsteht vor allem unter der Erde: Hier prägen sandige Geestablagerungen, eiszeitliche Sande und kalkhaltige Mineralanteile aus dem Untergrund das Rohwasser stärker als in rein marinen Niederungen. In der flachen Landschaft zwischen Lecker Au, Karrharde und der offenen Marsch gibt es keine Talsperren, keine großen Flüsse als Trinkwasserquelle und keine Gebirgsbäche, die Wasser weich spülen würden. Stattdessen wird Grundwasser aus tiefen Brunnen gewonnen, wo es längere Wege durch kiesige und sandige Schichten nimmt und dabei mehr Calcium und Magnesium aufnimmt. Genau daraus entsteht der mittlere Härtewert, der Braderup von den oft weicheren Nachbarorten im nordfriesischen Küstenraum abhebt. Das Trinkwasser kommt nicht aus einer Quelle oder Talsperre, sondern aus regionalen Grundwasserfassungen des zuständigen Versorgers. Zuständig ist der Wasserverband Nord, der in Nordfriesland die Förderung, Aufbereitung und Verteilung organisiert und die Orte der Region über ein Verbundsystem versorgt. Das Wasser wird aus Brunnen im nordfriesischen Untergrund gefördert, anschließend hygienisch aufbereitet und über das Leitungsnetz bis nach Braderup abgegeben. Anders als in Gebieten mit Oberflächenwasser bleibt die Herkunft damit eng an die örtliche Geologie gebunden. Braderup steht deshalb zwischen zwei Welten: nicht so weich wie viele Orte an der Küste, aber auch nicht so hart wie Gegenden mit stärker kalkführenden Schichten im Binnenland. Der Wert von 11,1 °dH passt zu einem Grundwasser, das auf seinem Weg durch die Sande und Geschiebelehme der Region Mineralstoffe sammelt, ohne in sehr kalkreiche Formationen vorzudringen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Nord

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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