Wasserhärte in Buborn

PLZ 67742 · Kusel, Rheinland-Pfalz

12,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Website

Praktische Tipps bei 12,6 °dH

Spülmaschine

Bei 12,6 °dH in Buborn: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Buborn liegt mit 12,6 °dH 0,7 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Buborn
12,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Buborn liegt mit 12,6 °dH 2,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Buborn
12,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Offenbach-Hundheim 12,6 °dH mittel
Wiesweiler 13,7 °dH mittel
Homberg 11,5 °dH mittel
Herren-Sulzbach 12,6 °dH mittel
Deimberg 12,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Buborn

Zwischen den Mulden des Glantals und den sanften Höhen des Nordpfälzer Berglandes liegt Buborn auf einem Untergrund, der das Wasser deutlich prägt. Mergelige und tonige Schichten aus dem Rotliegenden bremsen das Versickern, darüber liegen verwitterte Sandsteine und feinkörnige Ablagerungen, die das Regenwasser nur langsam in den Boden lassen. Auf dem Weg durch diese Gesteine löst es Kalk und Mineralien aus dem Untergrund. So entsteht die mittlere Härte von 12,6 °dH. Das Umfeld mit kleinen Bächen, Gräben und den tief eingeschnittenen Tälern Richtung Glan sorgt dafür, dass sich im Untergrund kein extrem weiches Quellwasser sammelt, sondern ein Mischwasser mit spürbarem Gesteinskontakt. Buborn sitzt damit in einem geologischen Übergangsraum, der härter macht als die höher gelegenen, sandigeren Waldlagen, aber weicher bleibt als Orte mit stark kalkhaltigem Untergrund. Das Trinkwasser kommt aus dem regionalen Verbund des Zweckverbands Wasserversorgung Westpfalz, der die Versorgung im Landkreis Kusel über Brunnen und Quellen aus dem westpfälzischen Umland sichert. Speisung und Aufbereitung laufen nicht über eine einzelne Quelle im Dorf, sondern über das Verbundnetz mit Gewinnungsanlagen aus den wasserreichen Bereichen der Westpfalz und gespeicherten Mischwassermengen, die in die Ortsnetze eingespeist werden. Buborn hängt damit an einem System, das die örtlichen Grundwasserreserven mit dem regionalen Leitungsnetz verbindet. Der Vorteil liegt in der Mischung aus lokalem Grundwasser und überörtlicher Verteilung, die Schwankungen abfedert und die Versorgung auch in trockeneren Phasen stabil hält. Gegenüber Nachbarorten im Glantal fällt Buborn nicht als Extrem auf, sondern als mittleres Feld zwischen weicheren Quellorten und härteren Lagen auf der Hochfläche. Manche Orte im Landkreis Kusel liegen stärker auf Sandstein und führen merklich weicheres Wasser, andere bekommen aus tiefer mineralisierten Schichten eine deutlich festere Härte. Innerhalb von Rheinland-Pfalz steht Buborn damit eher in der Mitte: nicht so weich wie viele Eifel- oder Hunsrückorte mit reichem Niederschlags- und Quellwasser, aber auch nicht so hart wie Gegenden mit ausgeprägten Kalk- und Muschelkalkschichten im Osten des Landes. Genau diese Lage zwischen Tal, Hang und Rotliegendem prägt das Trinkwasser vor Ort und macht Buborn wasserchemisch unverwechselbar.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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