Wasserhärte in Homberg

PLZ 67744 · Kusel, Rheinland-Pfalz

11,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Website

Praktische Tipps bei 11,5 °dH

Spülmaschine

Bei 11,5 °dH in Homberg: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Homberg liegt mit 11,5 °dH 1,8 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Homberg
11,5
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Homberg liegt mit 11,5 °dH 3,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Homberg
11,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Herren-Sulzbach 12,6 °dH mittel
Langweiler 11,5 °dH mittel
Kirrweiler 11,5 °dH mittel
Merzweiler 13,7 °dH mittel
Buborn 12,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Homberg

Der Landkreis Kusel liegt im Übergangsraum zwischen dem Nordpfälzer Bergland und den sanfteren Mulden des Westpfälzer Berglands. Dort prägen Buntsandstein, ältere Sedimente und tonige, teils sandige Böden das Wasser deutlich stärker als reine Kalkgebiete. Regen versickert in den Verwitterungsschichten, nimmt auf seinem Weg Mineralien aus Sandstein und Schiefer auf und gelangt erst nach längerer Reise wieder an die Oberfläche. Genau daraus erklärt sich auch der mittlere Härtewert von 11,5 °dH in Homberg: Das Wasser bleibt nicht weich wie in reinen Mittelgebirgsquellen, aber auch nicht hart wie in kalkreichen Regionen. Die Bäche der Umgebung, gespeist von den Höhen zwischen Lauter, Glan und den kleinen Seitentälern, zeigen dieselbe geologische Handschrift. Sie geben dem Grundwasser Zeit und Raum, sich mineralisch aufzuladen, ohne in stark kalkige Bereiche zu geraten. Homberg bezieht sein Trinkwasser über das Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Westpfalz, dessen Gewinnung im Kuseler Raum vor allem auf örtlichen Tiefbrunnen und Quellfassungen aus dem Einzugsgebiet des Westpfälzer Berglands beruht. Das Wasser wird im Verbund aufbereitet und in die Hochbehälter der Ortsgemeinden eingespeist, bevor es die Leitungen nach Homberg erreicht. Die Versorgung ist damit eng an die lokale Hydrogeologie gebunden: kein Fernwasser aus großen Talsperren, sondern Wasser aus den eigenen Gesteinsschichten und Quellhorizonten der Region. Diese Herkunft passt zum Charakter des Ortes am Rand der Höhenzüge, wo kleine Quellmulden und durchlässige Sandsteine das Grundwasser prägen. Im Vergleich zu manchen Nachbarorten im Landkreis Kusel liegt Homberg mit 11,5 °dH im mittleren Bereich. Orte mit stärker sandstein- und schiefergeprägtem Untergrund kommen oft etwas weicher daher, während Gemeinden näher an kalkreicheren Schichten spürbar härtere Werte erreichen können. Gegenüber vielen Teilen von Rheinland-Pfalz, etwa den Weinbau- und Kalkräumen entlang des Rheins oder in einzelnen Muschelkalkgebieten, wirkt Hombergs Wasser ausgewogen und regional typisch für das Westpfälzer Bergland. Gerade diese Lage zwischen Buntsandsteinrücken, Tälern und kleinen Quellgebieten macht den Unterschied sichtbar: Homberg trinkt kein beliebiges Pfälzer Wasser, sondern eines, das direkt aus der geologischen Struktur des Kuseler Landes stammt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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