Wasserhärte in Dingolfing, St

PLZ 84130 · Dingolfing-Landau, Bayern

15,6 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Dingolfing

Website

Praktische Tipps bei 15,6 °dH

Spülmaschine

Bei 15,6 °dH in Dingolfing, St: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Dingolfing, St liegt mit 15,6 °dH 1,7 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Dingolfing, St
15,6
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Dingolfing, St liegt mit 15,6 °dH 0,9 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Dingolfing, St
15,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Gottfrieding 15,9 °dH hart
Moosthenning 15,9 °dH hart
Loiching 17,8 °dH hart
Mamming 16 °dH hart
Frontenhausen 15,2 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Dingolfing, St

Unter Dingolfing liegt kein Fels wie im Alpenvorland, sondern vor allem das breite Schotter- und Kiespaket der Niederbayerischen Donauniederung. Diese Ablagerungen stammen aus der Eiszeit und aus den Flussläufen von Isar und Donau, die über lange Zeit Sand, Kies, Mergel und feine Tonanteile herangetragen haben. Nördlich und östlich prägen ältere Niederterrassen und Lösslehme das Bild, südlich Richtung Isar-Aue kommen junge, stark durchlässige Kiese hinzu. Genau diese Schichten liefern dem Grundwasser viele gelöste Mineralien, vor allem Calcium und Magnesium aus Kalk- und Mergelanteilen. Darum liegt Dingolfing bei 15,6 °dH im harten Bereich. Das Wasser hat auf seinem Weg durch die Lockergesteine viel Kontaktfläche und nimmt mehr Härtebildner auf als in Gegenden mit reinem Granit, Sandstein oder Moorboden. Das Trinkwasser kommt aus dem örtlichen Leitungsnetz des Zweckverbands zur Wasserversorgung Mittlere Vils, der auch Teile des Landkreises Dingolfing-Landau versorgt. Gewinnung und Einspeisung laufen über Tiefbrunnen in den kiesigen Grundwasserleitern des Isartals und der Umgebung, gespeist aus geschützten Grundwasserstockwerken, nicht aus einer Talsperre. Diese Brunnen liegen in einem Gebiet, das von den Flussläufen ständig neu sortiert wurde. Darum ist das Rohwasser mineralreich und bleibt auch nach der Aufbereitung deutlich härter als in vielen bayerischen Mittelgebirgsorten, wo Quellwasser aus kristallinem Untergrund oft viel weicher ist. Dingolfing liegt damit auf der härteren Seite des Spektrums, aber nicht am Extrem der Kalkalpen. Der Unterschied zu Nachbarorten im Landkreis und zu weiten Teilen Bayerns zeigt sich vor allem im Untergrund. Wo im Bayerischen Wald oder in Teilen Oberfrankens weiches Wasser aus Granit, Gneis oder Basalt kommt, trifft Dingolfing auf junge Flussablagerungen mit kalkhaltigen Beimengungen. Auch Orte auf reinen Sand- oder Moorböden kommen meist milder weg. Hier aber bestimmen Isar, alte Schotterflächen und die Nähe zur Donau die Mineralfracht. Gegenüber manchen Nachbarn im Isartal ist Dingolfing deshalb ähnlich hart, während Orte mit anderen Brunnen oder tieferen Grundwasserstockwerken teils merklich weichere Werte haben. Die Wasserqualität spiegelt damit direkt die Landschaftsgeschichte des Gäubodens und der Flussniederung wider.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Dingolfing

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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