Wasserhärte in Düngenheim

PLZ 56761 · Cochem-Zell, Rheinland-Pfalz

14,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Anzeige

Wasserversorger

Zweckverband Gruppenwasserwerk Eifel

Website

Praktische Tipps bei 14,3 °dH

Spülmaschine

Bei 14,3 °dH in Düngenheim: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Düngenheim liegt mit 14,3 °dH 1 °dH über dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Düngenheim
14,3
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Düngenheim liegt mit 14,3 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Düngenheim
14,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Eulgem 12,9 °dH mittel
Gamlen 17 °dH hart
Urmersbach 11,6 °dH mittel
Kaisersesch 12,9 °dH mittel
Kehrig 14,6 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Düngenheim

Unter Düngenheim liegt das vulkanisch geprägte Vordereifel-Mosaik aus Basalt, Tuff, Lava- und vulkanischen Aschelagen, darüber verwitterter Löss und lehmiger Boden. Diese Schichten stammen aus der Eifel-Vulkanität, deren Auswurfmaterial sich in Senken und Mulden ablagerte und später von Regenwasser und Bodenbildung umgearbeitet wurde. Das Grundwasser sickert hier nicht durch reinen Kalk wie in der Muschelkalk- oder Karstlandschaft, sondern durch gemischte vulkanische Gesteine und Deckschichten. Genau daraus ergibt sich der Härtewert von 14,3 °dH: Mittelhartes Wasser, gespeist von Wasser, das unterwegs etwas Calcium und Magnesium aus den verfestigten Vulkanablagerungen und den feinkörnigen Bodenschichten aufnimmt, aber nicht so stark aufhärtet wie in reinen Kalkgebieten. Bäche wie der Kaulenbach und die kleinen Seitentälchen der Umgebung prägen die Versickerung und den Weg des Wassers, auch wenn sie selbst nur wenig Wasser führen und eher die Landschaft als eine große Trinkwasserquelle formen. Düngenheim wird vom Zweckverband Gruppenwasserwerk Eifel versorgt, der das Trinkwasser aus Tiefbrunnen und Quellfassungen im Einzugsraum der Vordereifel bezieht und über das regionale Leitungsnetz bereitstellt. Das Wasser kommt damit nicht aus einer Talsperre, sondern aus Grundwasser und Quellwasser, das in den wasserführenden Schichten der Eifel gefasst wird. Im Ort trifft dieses Wasser auf ein Gesteinsuntergrund-Mix, der die Härte zwischen den weicheren, niederschlagsreichen Hochlagen und den deutlich kalkreicheren Bereichen am Rand des Maifelds einpendeln lässt. Gegenüber den Nachbarorten in der Verbandsgemeinde ist Düngenheim damit weder auffallend weich noch ausgesprochen hart, sondern liegt in einer mittleren Zone, die typisch für viele Orte auf den vulkanischen Höhen der Eifel ist. Auch im Vergleich zu Teilen von Rheinland-Pfalz mit stark kalkigem Untergrund, etwa in den Muschelkalk- und Triasgebieten, bleibt das Wasser hier spürbar weniger hart. Die Landschaft um Düngenheim, zwischen Eifelhöhen, kleinen Tälern und den Verbindungen Richtung Mayen und Cochem, erklärt daher nicht nur den Charakter des Orts, sondern auch den mineralischen Ton seines Trinkwassers.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Gruppenwasserwerk Eifel

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber