Wasserhärte in Urmersbach

PLZ 56761 · Cochem-Zell, Rheinland-Pfalz

11,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserversorgungszweckverband Gruppenwasserwerk Daun

Website

Praktische Tipps bei 11,6 °dH

Spülmaschine

Bei 11,6 °dH in Urmersbach: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Urmersbach liegt mit 11,6 °dH 1,7 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Urmersbach
11,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Urmersbach liegt mit 11,6 °dH 3,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Urmersbach
11,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Masburg 17 °dH hart
Hauroth 11,6 °dH mittel
Kaisersesch 12,9 °dH mittel
Düngenheim 14,3 °dH mittel
Kalenborn 11 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Urmersbach

Unter Urmersbach liegen keine Kalkschichten, sondern vor allem devonische Schiefer, Sandsteine und Grauwacken des Rheinischen Schiefergebirges. Diese Gesteine entstanden aus alten Meeresablagerungen, die später gefaltet und gehoben wurden. Darüber liegen nur dünne, oft steinige Böden aus verwittertem Schiefermaterial. Regenwasser kann dort nur wenig Calcium und Magnesium aufnehmen, bevor es in die kleinen Bäche und Talzüge des Elztals abfließt. Genau darum bleibt die Wasserhärte in Urmersbach mit 11,6 °dH im mittleren Bereich. Die Umgebung liefert nicht die kräftige Kalkprägung, wie sie in vielen Muschelkalk- oder Lössgebieten vorkommt, aber sie ist auch nicht so arm an gelösten Mineralien wie manche reine Quarzlandschaft. Die Elz und ihre Seitenbäche tragen zusätzlich Wasser aus ähnlich aufgebauten Einzugsgebieten bei, sodass sich ein mittleres, leicht mineralisches Trinkwasserbild ergibt. Urmersbach liegt damit geologisch näher an den schieferdominierten Orten der Hocheifel als an den kalkreichen Räumen der Vordereifel. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Zweckverbands Gruppenwasserwerk Daun. Versorgt wird Urmersbach über die regionale Fernwasserversorgung, die in diesem Teil des Landkreises Cochem-Zell auf Brunnen und Quellfassungen aus den wasserführenden Schichten der Vulkaneifel und der angrenzenden Mittelgebirge setzt. Dort wird Grundwasser gefasst, aufbereitet und über Druckleitungen in die Orte verteilt. Der Leitungsweg ist also kein lokaler Einzelbrunnen direkt am Dorf, sondern ein Verbundsystem, das mehrere Gewinnungsgebiete zusammenführt. Der Wasserwert spiegelt deshalb nicht nur den Untergrund im Ort selbst, sondern auch die Mischung aus den Fördergebieten des Versorgers wider. Gegenüber Orten mit stärker kalkgeprägtem Untergrund fällt Urmersbach deutlich weicher aus, und gegenüber reinen Schieferlagen bleibt es etwas mineralreicher. Im Vergleich zu vielen Teilen von Rheinland-Pfalz liegt der Wert im Mittelfeld: weder so hart wie in manchen Muschelkalkräumen am Rand des Landes, noch so weich wie in einzelnen Hochlagen mit sehr gering mineralisiertem Quellwasser. Diese Lage zwischen Schieferrücken, Bachtälern und fern gespeisten Verbundleitungen prägt den Ort stärker als ein einzelner Brunnen vor Ort. Urmersbach steht damit typisch für den nördlichen Landkreis Cochem-Zell: geologisch alt, wasserwirtschaftlich vernetzt und mit einem Trinkwasser, das die Schieferlandschaft deutlich erkennen lässt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserversorgungszweckverband Gruppenwasserwerk Daun

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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