Wasserhärte in Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog

PLZ 25924 · Nordfriesland, Schleswig-Holstein

11,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Nordfriesland GmbH

Website

Praktische Tipps bei 11,3 °dH

Spülmaschine

Bei 11,3 °dH in Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog liegt mit 11,3 °dH 2,6 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog
11,3
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog liegt mit 11,3 °dH 3,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog
11,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Klanxbüll 11,3 °dH mittel
Rodenäs 11,3 °dH mittel
Neukirchen 11,1 °dH mittel
Emmelsbüll-Horsbüll 11,3 °dH mittel
Galmsbüll 11,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog

Unter Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog liegt kein gewachsener Fels, sondern junges Marschland aus Schlick, Sand und feinen Tonen. Der Koog wurde erst im 20. Jahrhundert eingedeicht; das Material stammt aus dem Watt und aus den Ablagerungen der Nordsee, die hier seit der Eiszeit immer wieder umgelagert wurden. Unter der Decke aus Marsch und Kleis tritt salzreiches Küstenwasser gegen die Süßwasserlinsen an. Zugleich mischen sich gelöste Mineralien aus den kalkarmen Sedimenten und aus eiszeitlichen Deckschichten des Umlands ins Grundwasser. Genau daraus ergibt sich der Härtewert von 11,3 °dH: weder weich wie in reinen Sandgebieten noch hart wie in Gegenden mit starkem Kreide- oder Muschelkalkuntergrund. Nordfriesland bringt vielerorts ähnliche Werte hervor, doch der Koog liegt noch näher an den jungen Sedimenten der Küste als die Geestorte im Hinterland. Das Trinkwasser kommt nicht aus einer Quelle im Ort, sondern aus dem regionalen Verbund der Stadtwerke Niebüll. Dort wird es aus tiefen Grundwasserbrunnen im nordfriesischen Sand- und Geestkörper gefördert und in der Aufbereitung für die Versorgung der Köge und Marschdörfer verteilt. Diese Brunnen greifen auf geschützte Süßwasserhorizonte zu, die unter den sandigen Ablagerungen zwischen Niebüll, Risum-Lindholm und den höher gelegenen Teilen des Landkreises liegen. Von dort gelangt das Wasser über Leitungen in den Küstenraum, also auch nach Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog. Oberflächengewässer wie die Wiedau oder die Süderau prägen die Landschaft, liefern aber kein Trinkwasser; sie markieren vielmehr, wie eng Entwässerung, Marschboden und Grundwasser hier miteinander verbunden sind. Gegenüber vielen Orten in Schleswig-Holstein liegt der Koog beim Härtebild im Mittelfeld. Auf den Geestflächen Richtung Husum, Bredstedt oder im östlichen Binnenland fallen die Werte oft höher aus, weil dort kalkreichere eiszeitliche Sedimente und stärkere Grundwasserbewegungen mitwirken. In den Insel- und Halligbereichen oder in manchen rein sandigen Küstenzonen ist das Wasser dagegen deutlich weicher. Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog steht dazwischen. Die Lage hinter dem Deich, der junge Marschboden und der Bezug aus dem nordfriesischen Grundwasserverbund formen ein Trinkwasser, das die Küste klar erkennen lässt, ohne in extreme Härtebereiche zu kippen. Genau dieser Standort zwischen Watt, Marsch und Geest macht den Unterschied zum Umland aus.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Nordfriesland GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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