Wasserhärte in Göda / Hodźij

PLZ 02633 · Bautzen, Sachsen

10,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Landkreis Bautzen

Website

Praktische Tipps bei 10,6 °dH

Spülmaschine

Bei 10,6 °dH in Göda / Hodźij: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Göda / Hodźij liegt mit 10,6 °dH 4,2 °dH unter dem Durchschnitt (14,8 °dH).

Göda / Hodźij
10,6
Sachsen
14,8

Vergleich mit Deutschland

Göda / Hodźij liegt mit 10,6 °dH 4,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Göda / Hodźij
10,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Doberschau-Gaußig / Dobruša-Huska 10,6 °dH mittel
Demitz-Thumitz 11 °dH mittel
Bautzen / Budyšin 10,6 °dH mittel
Obergurig / Hornja Hórka 10,6 °dH mittel
Puschwitz / Bóšicy 10,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Göda / Hodźij

Göda / Hodźij liegt beim Trinkwasser spürbar zwischen den weicheren Werten der Lausitzer Heide und den härteren Bereichen des Oberlausitzer Berglands. Mit 10,6 °dH liegt das Wasser hier im mittleren Bereich, und der Grund dafür steckt im Untergrund des Landkreises Bautzen: Löss, sandige Deckschichten und darunter tonig-mergelige sowie kalkführende Sedimente geben bei der Versickerung Mineralien an das Wasser ab. Dazu kommt der Einfluss der Oberlausitzer Gesteinslandschaft mit ihren verwitterten Sandsteinen, Mergeln und eiszeitlich umgelagerten Ablagerungen. Nördlich und westlich prägen kleinere Fließgewässer das Einzugsgebiet, vor allem die Spree mit ihren Zuflüssen aus den Höhen um Bautzen und den Tälern Richtung Kubschütz, Panschwitz-Kuckau und Hochkirch. Dadurch ist Göda weder so weich wie Orte mit starkem Heide- und Sanduntergrund noch so hart wie Siedlungen, die stärker von kalkreicheren Schichten geprägt sind. Gegenüber vielen Nachbarorten bleibt das Wasser damit ausgewogen, aber klar von den sächsischen Spitzenwerten im Erzgebirge oder in den reinen Sandgebieten entfernt. Konkreter Versorger ist der Zweckverband Wasserversorgung Bautzen. Das Trinkwasser für Göda / Hodźij stammt aus dem regionalen Netz des Verbandes, das auf Grundwasser aus den Gewinnungsgebieten der Region Bautzen und auf aufbereiteten Verbundmengen aus den Anlagen des Verbands setzt. Die Versorgung läuft nicht über eine einzelne Quelle, sondern über mehrere Brunnenfelder und Netzverbindungen, die die Orte westlich und östlich von Bautzen zusammenhängen. So wird das Wasser aus dem Umland von Bautzen, den Niederungen entlang der Spree und den angeschlossenen Ortsteilen in ein gemeinsames Versorgungsgebiet eingespeist. Gerade diese regionale Mischung sorgt dafür, dass Göda nicht mit einem isolierten Einzelbrunnen arbeitet, sondern mit einem stabilen Verbundsystem, wie es im Landkreis Bautzen typisch ist. Im Vergleich zu den Nachbarorten wirkt Göda / Hodźij damit wie ein Ort an der Übergangszone. Richtung Bautzen und den stärker städtisch geprägten Netzen bleibt die Härte ähnlich, während Orte mit stärker sandigem Untergrund oft etwas weicheres Wasser führen. Nach Süden, wo die Landschaft in Richtung Oberlausitzer Bergland ansteigt, können die Werte teils merklich höher ausfallen, weil dort mineralreichere Gesteine und längere Kontaktzeiten im Untergrund das Wasser stärker prägen. Göda steht also genau dort, wo die Spree-Landschaft, die Lössdecken und die Oberlausitzer Sedimente zusammenwirken. Dieser geologische Schnitt macht den Ort im sächsischen Vergleich besonders lesbar: kein Extrem, sondern ein klar regional geformtes Wasser mit mittlerer Härte und deutlichem Bezug zur Bautzener Landschaft.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Landkreis Bautzen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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