Wasserhärte in Hanroth

PLZ 56316 · Neuwied, Rheinland-Pfalz

9 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Kreis Altenkirchen

Website

Praktische Tipps bei 9 °dH

Spülmaschine

Bei 9 °dH in Hanroth: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Hanroth liegt mit 9 °dH 4,3 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Hanroth
9
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Hanroth liegt mit 9 °dH 5,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hanroth
9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Puderbach 11,3 °dH mittel
Raubach 12,8 °dH mittel
Woldert 9 °dH mittel
Steimel 12,3 °dH mittel
Roßbach 7,6 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Hanroth

Der Landkreis Neuwied liegt am Übergang vom Rheinischen Schiefergebirge zu den weicheren Becken- und Lösslandschaften des Westerwaldes. Genau dieser geologische Wechsel prägt auch das Trinkwasser in Hanroth. Südlich und westlich dominieren im weiteren Einzugsgebiet verwitterte Schiefer, Grauwacken und Basaltreste, dazu örtlich tonige und lehmige Deckschichten. Solche Gesteine geben dem Niederschlagswasser unterwegs Mineralien mit, vor allem Calcium und Magnesium. Deshalb landet Hanroth bei 9 °dH und damit im mittleren Bereich. Der Wert passt zur Lage auf den höher gelegenen Rücken zwischen den Tälern kleiner Westerwälder Bäche, nicht zu den weicheren Werten aus reinen Quellgebieten und auch nicht zu den deutlich härteren Wässern aus kalkreicheren Randlagen des Mittelrheins. Hanroth bezieht sein Wasser über den regionalen Zweckverband, der die Ortslage aus dem Netz der Verbandsgemeinde Puderbach speist; dort stammen die Mengen aus örtlichen Tiefbrunnen und Quellfassungen im Westerwald, die über das Verbundsystem verteilt werden. Maßgeblich ist dabei das Wasserwerk und das Leitungsnetz des Zweckverbands Wasserversorgung Kreis Altenkirchen beziehungsweise der angeschlossenen Verbundversorgung im nördlichen Westerwald, die die Hochlagen rund um Hanroth stabil versorgt. Die Nähe zu kleineren Bachsystemen wie dem Holzbach- und Wiedraum sowie die speichernden Schichten aus Basaltverwitterung und Schiefer beeinflussen die Mineralisierung stärker als ein großer Fluss. Talsperren wie im benachbarten Westerwald spielen für Hanroth keine zentrale Rolle, hier zählt vor allem das lokale Grundwasser aus den Hochlagen und die Mischung im Verbundnetz. Gegenüber vielen Nachbarorten im Landkreis Neuwied liegt Hanroth damit in einer ruhigen Mitte. Orte näher am Rhein haben oft deutlich kalkgeprägtere Werte, während weiter in den höheren, stärker bewaldeten Westerwaldlagen auch weichere Wässer vorkommen können. Hanroth steht genau zwischen diesen Extremen. Der Ort profitiert von der Höhenlage, den silikatischen Gesteinen und dem geschlossenen Netz der regionalen Versorgung. Das Ergebnis ist ein Wasser, das nicht auffällig hart ausfällt, aber auch nicht die sehr weichen Signaturen der reinen Quellgebiete zeigt. Wer die Wasserkarte des Kreises liest, erkennt hier den Übergang von Rheinischem Schiefergebirge und Westerwald besonders klar.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Kreis Altenkirchen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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