Wasserhärte in Raubach

PLZ 56316 · Neuwied, Rheinland-Pfalz

12,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Kreis Altenkirchen

Website

Praktische Tipps bei 12,8 °dH

Spülmaschine

Bei 12,8 °dH in Raubach: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Raubach liegt mit 12,8 °dH genau im Durchschnitt (13,3 °dH).

Raubach
12,8
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Raubach liegt mit 12,8 °dH 1,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Raubach
12,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hanroth 9 °dH mittel
Niederhofen 12,8 °dH mittel
Harschbach 10,9 °dH mittel
Puderbach 11,3 °dH mittel
Urbach 12,8 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Raubach

Der Zweckverband Wasserversorgung Kreis Altenkirchen liefert nach Raubach Trinkwasser aus dem Wasserwerk Steinebach im Westerwald. Dort wird das Rohwasser aus Quellfassungen und Tiefbrunnen im Einzugsgebiet von Steinebach an der Sieg, der Verbandsgemeinde Wissen und den umliegenden Höhen des nördlichen Westerwaldes gewonnen. Der Weg bis Raubach führt damit nicht aus einer großen Talsperre, sondern aus einem regionalen Quell- und Brunnengebiet, das von den Basalt- und Schieferzügen des Westerwaldes geprägt ist. Genau diese Gesteine geben dem Wasser mehr gelöste Mineralstoffe mit als in sehr weichen Mittelgebirgsregionen, aber deutlich weniger als in stark kalkigen Landschaften. Der gemessene Härtewert von 12,8 °dH passt zu dieser Mischung aus niederschlagsreichem Mittelgebirge, silikatischem Untergrund und einzelnen mineralreichen Schichten im Einzugsgebiet. Raubach liegt am Rand des Westerwaldes und damit in einem Gebiet, in dem Bäche wie Holzbach und Saynbach die Hänge entwässern und das Gestein nur langsam verwittern. Die Böden sind oft sauer und arm an Kalk, doch im Untergrund treffen Basalt, Tonschiefer und örtlich auch lössbeeinflusste Deckschichten aufeinander. Das bremst eine extreme Enthärtung des Wassers, ohne es hart wie in den Kalkgebieten von Rheinland-Pfalz werden zu lassen. Darum steht Raubach mit 12,8 °dH in der Mitte: spürbar mineralischer als die sehr weichen Wasser vieler Westerwaldorte, aber klar unter den höheren Härten aus Regionen mit starkem Muschelkalk- oder Kalksteinanteil. Im Alltag der Region fällt auch der Vergleich mit Nachbarorten auf. Richtung Neuwied und an den tieferen Lagen des Rheintals treten oft andere Mischungen auf, weil dort Grundwasser aus mächtigeren Schotter- und Talfüllungen stammt. Raubach bleibt dagegen ein typischer Höhenort mit eigenem, eher frisch geprägtem Quellwasserprofil. Im Landkreis Neuwied ist das ein markantes Profil. Während Orte näher am Rhein häufiger von tieferen Grundwasservorkommen oder Verbundsystemen mit anderen Herkunftsräumen versorgt werden, hält Raubach an einer Versorgung aus dem Westerwald fest. Das Wasser trägt damit die Handschrift der Landschaft zwischen Raubach, Dierdorf und Puderbach: kein Rheinwasser, keine Fernleitung aus einer Talsperre, sondern regional gewonnenes Wasser aus dem Mittelgebirge. Die mittlere Härte ist deshalb nicht zufällig, sondern Ausdruck von Geologie und Herkunftsgebiet zugleich.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Kreis Altenkirchen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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