Wasserhärte in Haselbachtal

PLZ 01920 · Bautzen, Sachsen

10,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

WASSERWERKE HASELBACHTAL GmbH

Website

Praktische Tipps bei 10,8 °dH

Spülmaschine

Bei 10,8 °dH in Haselbachtal: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Haselbachtal liegt mit 10,8 °dH 4 °dH unter dem Durchschnitt (14,8 °dH).

Haselbachtal
10,8
Sachsen
14,8

Vergleich mit Deutschland

Haselbachtal liegt mit 10,8 °dH 3,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Haselbachtal
10,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Steina 10,6 °dH mittel
Kamenz / Kamjenc 10,6 °dH mittel
Pulsnitz 10,4 °dH mittel
Neukirch 10,6 °dH mittel
Elstra / Halštrow 10,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Haselbachtal

Der Landkreis Bautzen liegt an der Naht zwischen Lausitzer Bergland und den flacheren Becken- und Niederungsräumen der Oberlausitz. Genau diese Übergangslandschaft prägt das Trinkwasser im Haselbachtal. Unter den Dörfern wechseln sandige und lehmige Deckschichten mit tonigen Ablagerungen, darunter stehen in weiten Teilen Festgesteine der Lausitzer Granit- und Gneisscholle an. Solche Gesteine geben nur wenig Calcium und Magnesium ab, deshalb bleibt das Wasser hier nicht hart wie in Kalkgebieten, sondern landet im mittleren Bereich. Die kleine Haselbach-Aue, dazu Zuflüsse aus Richtung Pulsnitz und die Niederungen der schwarzen Elsterartigen Entwässerungsräume formen den lokalen Untergrund, doch kalkreiche Sedimente aus Süddeutschland spielen hier keine Rolle. Das Ergebnis ist ein Wasser, das geologisch eher von Silikatgestein als von Kalk bestimmt wird und deshalb mit 10,8 °dH bei mittlerer Härte liegt. Das Trinkwasser im Haselbachtal kommt aus dem Verbund der WASSERWERKE HASELBACHTAL GmbH. Versorgt werden die Ortsteile über örtliche Brunnen und Quellfassungen im Gemeindegebiet sowie über das regionale Leitungsnetz aus dem Raum Kamenz und der Oberlausitz. Die Gewinnung stützt sich auf Grundwasser aus tiefen und mittleren Schichten, das durch Sand, Kies und verwittertes Festgestein natürlich gefiltert wird. Ergänzend wird Wasser aus benachbarten Anlagen eingespeist, wenn Lastspitzen oder Wartungen das Netz belasten. Gerade diese Mischung aus lokalen Fassungen und regionaler Einspeisung hält die Versorgung stabil, ohne den charakteristischen mittleren Härtebereich zu verändern. Haselbachtal unterscheidet sich damit klar von vielen Orten im Westen Sachsens, wo Löss und Kalkanteile oft deutlich härteres Wasser hervorbringen, und auch von Teilen der Dresdner Elbtalzone, die stärker vom Elbgrundwasser geprägt sind. Nach Kamenz, Bischofswerda und den Orten am Rand des Lausitzer Berglands zeigt sich ein ähnlicher geologischer Fingerabdruck, doch im Haselbachtal tritt er besonders ruhig und einheitlich auf. Die Streusiedlungen zwischen Gersdorf, Reichenbach, Bischheim und Möhrsdorf liegen auf einem Untergrund, der das Wasser nicht stark mineralisiert. So bleibt das Ortswasser milder als in kalkreichen Landstrichen, aber fester im Charakter als in ganz weichen Quellregionen des Erzgebirges. Genau diese Lage zwischen Bergland und Becken erklärt den eigenständigen Trinkwasserwert der Gemeinde.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: WASSERWERKE HASELBACHTAL GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber