Wasserhärte in Hochkirch / Bukecy

PLZ 02627 · Bautzen, Sachsen

10,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserversorgungszweckverband "Obere Spree"

Website

Praktische Tipps bei 10,6 °dH

Spülmaschine

Bei 10,6 °dH in Hochkirch / Bukecy: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Hochkirch / Bukecy liegt mit 10,6 °dH 4,2 °dH unter dem Durchschnitt (14,8 °dH).

Hochkirch / Bukecy
10,6
Sachsen
14,8

Vergleich mit Deutschland

Hochkirch / Bukecy liegt mit 10,6 °dH 4,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hochkirch / Bukecy
10,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kubschütz / Kubšicy 10,6 °dH mittel
Cunewalde 12 °dH mittel
Weißenberg / Wóspork 10,6 °dH mittel
Lawalde 12 °dH mittel
Beiersdorf 12,2 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Hochkirch / Bukecy

Unter Hochkirch / Bukecy liegt kein Kalkgebirge, sondern das sanft gewellte Lausitzer Hügelland mit Löss, Sanden, Geschiebemergel und eingelagerten Tonen aus der Eiszeit. Das Material brachte das skandinavische Inlandeis als Moräne heran; später lagerten Wind und Bäche darüber feinen Löss ab. Diese Mischung prägt den Boden im Landkreis Bautzen und lässt das Niederschlagswasser nur teilweise versickern. Es kommt deshalb auf dem Weg zum Grundwasser mit wenig gelösten Mineralien in Kontakt, nimmt aber in den tieferen Schichten aus Mergel und kalkhaltigen Sedimenten genug Calcium und Magnesium auf, um bei 10,6 °dH im mittleren Bereich zu landen. Die Röder und ihre kleinen Nebenläufe schneiden sich nicht tief genug ein, um hier harte Karbonatwässer aus mächtigen Kalkstöcken zu liefern; stattdessen dominiert ein Grundwasser, das aus den lockeren Deckschichten des Oberlausitzer Tertiär- und Quartäruntergrunds gespeist wird. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des örtlichen Zweckverbands und wird aus Grundwasserbrunnen im regionalen Versorgungsgebiet der Oberlausitz gewonnen, ergänzt durch aufbereitetes Wasser aus den Anlagen der Versorgungsgesellschaft des Landkreises Bautzen. Die Rohwassergewinnung liegt damit nicht in einer fernen Talsperre, sondern in den grundwassernahen Feldern und Niederungen zwischen Hochkirch, Bautzen und den kleineren Orten der Umgebung. Dort werden tiefe Brunnen in sandigen und kiesigen Schichten betrieben, die das Wasser natürlich filtrieren und zugleich seinen mittleren Härtegrad festlegen. Quellen aus dem direkten Ort spielen kaum eine Rolle; entscheidend sind die Brunnenfelder und die regionale Aufbereitung, bevor das Wasser über das Leitungsnetz nach Hochkirch und Bukecy gelangt. Gegenüber den Nachbarorten zeigt sich Hochkirch / Bukecy als typischer Übergangsraum der Oberlausitz. Richtung Bautzen und den Niederungen der Spree ist das Wasser oft ähnlich bis etwas weicher, weil dort mächtige Lockersedimente dominieren. In höhenreicheren oder stärker mineralisierten Bereichen der Umgebung steigt der Härtewert dagegen schneller an. Sachsens große Unterschiede liegen woanders: Im Erzgebirge fließt vielerorts sehr weiches, silikatisches Gebirgswasser, während in Teilen des Elbtals und in Gebieten mit kalkreicheren Schichten deutlich härtere Werte vorkommen. Hochkirch liegt dazwischen. Kein Gebirgswasser, kein ausgeprägtes Kalkgebiet, sondern ein von Eiszeitablagerungen geformter Ort mit mittlerer Härte, wie sie für die Lausitz besonders charakteristisch ist.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserversorgungszweckverband "Obere Spree"

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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