Wasserhärte in Johanniskirchen

PLZ 84381 · Rottal-Inn, Bayern

15,8 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Isar-Vils

Website

Praktische Tipps bei 15,8 °dH

Spülmaschine

Bei 15,8 °dH in Johanniskirchen: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Johanniskirchen liegt mit 15,8 °dH 1,5 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Johanniskirchen
15,8
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Johanniskirchen liegt mit 15,8 °dH 1,1 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Johanniskirchen
15,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Dietersburg 15,8 °dH hart
Roßbach 17,3 °dH hart
Egglham 14,8 °dH hart
Arnstorf 17 °dH hart
Schönau 17,3 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Johanniskirchen

15,8 °dH prägen das Trinkwasser in Johanniskirchen, und dahinter steht vor allem die Geologie des unteren Rottals. Südlich und westlich der Gemeinde liegen die jungen Schotter- und Sandablagerungen der Rott- und Isar-Niederung, dazu kommen im Untergrund kalk- und dolomitführende Schichten aus dem niederbayerischen Tertiärhügelland. Regenwasser sickert dort durch lockere Kiese, löst Calcium und Magnesium aus dem Gestein und gelangt so als deutlich mineralisiertes Grundwasser in die Förderhorizonte. Die Lage zwischen Rott und den sanften Hügelzügen des Landkreises Rottal-Inn sorgt dafür, dass sich kein sehr weiches Berg- oder Quellwasser durchsetzt, sondern ein fest geprägter, härterer Grundwassertyp. Genau deshalb liegt Johanniskirchen spürbar über vielen bayerischen Mittelwerten, aber meist unter den extrem harten Werten einzelner Kalkgebiete in Franken und Schwaben. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Isar-Vils-Gruppe, der die Gemeinde im östlichen Niederbayern mit aufbereitetem Grundwasser versorgt. Gefördert wird es aus Tiefbrunnen in den wasserreichen Lockerablagerungen des Voralpenvorlands und der angrenzenden Tertiärlandschaft; dort liegen die ergiebigen Grundwasserleiter, die für Teile des Versorgungsgebiets maßgeblich sind. Johanniskirchen ist damit nicht von einer Talsperre oder einem großen Fernwasserstrang abhängig, sondern von regionalen Brunnenfassungen, die auf die örtlichen Schichten abgestimmt sind. Die Versorgung folgt dem natürlichen Untergrund: viel Kies, viel Durchlässigkeit, viel Kontaktzeit mit mineralhaltigem Material. Im Vergleich zu Nachbarorten im Rottal wirkt Johanniskirchen eher hart als weich. Orte mit stärkerem Einfluss von Mooren, feinkörnigen Talfüllungen oder jüngeren Quellhorizonten melden oft niedrigere Werte, während Gemeinden auf kalkreicheren Höhen oder in denselben Grundwasserleitern ähnlich hohe Härten aufweisen. Gegenüber vielen Regionen Oberbayerns und Teilen der Alpenrandzone ist das Wasser hier weniger weich, aber im bayerischen Vergleich keineswegs ein Ausreißer. Johanniskirchen steht für das typische Niederbayern-Bild: landschaftlich ruhig, geologisch durchlässig, mineralisch geprägt. Das Wasser trägt die Handschrift von Rott, Hügelland und tiefliegendem Grundwasser zugleich.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Isar-Vils

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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