Wasserhärte in Kirchberg

PLZ 08107 · Zwickau, Sachsen

6,8 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserwerke Zwickau GmbH

Website

Praktische Tipps bei 6,8 °dH

Spülmaschine

Bei 6,8 °dH in Kirchberg reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Kirchberg liegt mit 6,8 °dH 8 °dH unter dem Durchschnitt (14,8 °dH).

Kirchberg
6,8
Sachsen
14,8

Vergleich mit Deutschland

Kirchberg liegt mit 6,8 °dH 7,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Kirchberg
6,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hartmannsdorf b. Kirchberg 10,3 °dH mittel
Langenweißbach 6,8 °dH weich
Hirschfeld 10,3 °dH mittel
Wilkau-Haßlau 6,8 °dH weich
Crinitzberg 6,8 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Kirchberg

Der Landkreis Zwickau liegt auf einem geologisch vielgestaltigen Übergang zwischen dem erzgebirgischen Grundgebirge und den weicheren Becken- und Hügellandschaften des westlichen Sachsens. Um Kirchberg prägen vor allem Gneise, Glimmerschiefer und andere kristalline Gesteine das Untergrundbild, dazu kommen verwitterte Deckschichten und sandig-lehmige Böden. Solche Gesteine geben nur wenig Kalk an das Wasser ab. Auch die kleineren Zuflüsse der Zwickauer Mulde, die das Gelände tief eingeschnitten haben, führen eher Wasser aus den silikatischen Mittelgebirgslagen als aus kalkreichen Tiefebenen. Darum bleibt das Trinkwasser in Kirchberg mit 6,8 °dH im weichen Bereich und liegt spürbar unter vielen Orten im sächsischen Löss- und Kalkrandgebiet. Der Unterschied zeigt sich schon im regionalen Vergleich: Während in Teilen Sachsens härteres Wasser aus kalkreicheren Schichten stammt, ist Kirchberg stärker vom kristallinen Untergrund des Westerzgebirgsraums geprägt. Das Trinkwasser für Kirchberg kommt aus dem Netz des regionalen Versorgers, der die Stadt über Anlagen im Gebiet des Zwickauer Landkreises mit aufbereitetem Rohwasser versorgt. Je nach Betriebsführung speisen Brunnen und Quellfassungen aus den wasserführenden Zonen der Mulde-Nebenräume sowie Speicher und Mischanlagen das Ortsnetz. Maßgeblich ist dabei die Aufbereitung und Verteilung über die Kommunal- und Verbundstrukturen im Versorgungsgebiet von Westsachsen. Kirchberg bezieht sein Wasser also nicht aus einer einzelnen Stadtquelle, sondern aus einem regional zusammengeschalteten System mit Grundwasser und aufbereiteten Vorleistungen aus dem Umland. Genau dieser Mix aus silikatischem Untergrund, moderater Niederschlagsbildung im Mittelgebirgsvorland und regionaler Verbundversorgung erklärt den weichen Charakter. Gegenüber Nachbarorten im Talraum und in den weiter östlich oder südlich anschließenden Teilen Sachsens wirkt Kirchberg dadurch eigenständig. Orte auf den kalkärmeren Höhenzügen des Westerzgebirges teilen oft ähnliche Werte, während Gemeinden in tieferen, stärker landwirtschaftlich geprägten Räumen häufiger härteres Wasser haben. Kirchberg liegt damit an einer typischen Grenze des Landkreises Zwickau: nicht mehr die harte Prägung mancher Becken- und Lössgebiete, aber auch nicht das extrem mineralarme Wasser einzelner Quelllagen. Das Ergebnis ist ein weiches Trinkwasser, das klar von der kristallinen Geologie des Umlands und der regionalen Wasserwirtschaft bestimmt wird.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserwerke Zwickau GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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