Wasserhärte in Lalling

PLZ 94551 · Deggendorf, Bayern

8 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Bayerischer Wald

Website

Praktische Tipps bei 8 °dH

Spülmaschine

Bei 8 °dH in Lalling reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Lalling liegt mit 8 °dH 9,3 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Lalling
8
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Lalling liegt mit 8 °dH 6,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Lalling
8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hunding 8 °dH weich
Schaufling 8 °dH weich
Grattersdorf 7,5 °dH weich
Auerbach 8,7 °dH mittel
Schöfweg 6,7 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Lalling

Zwischen den bewaldeten Höhen des Bayerischen Waldes und den sanfteren Tälern des Vorderen Bayerischen Waldes sammelt sich bei Lalling Niederschlag auf engem Raum. Die kleinen Bäche, die von den Hängen Richtung Hengersberger Tal und in die Seitentäler abfließen, versickern nur teilweise tief im Untergrund. Der Untergrund ist hier von verwitterten Gneisen, Graniten und sandigen Verwitterungsdecken geprägt, dazu kommen lössige und lehmige Deckschichten aus den Hanglagen. Diese Gesteine geben wenig Calcium und Magnesium an das Wasser ab. Deshalb bleibt das Grundwasser im Lallinger Winkel merklich weicher als in Gegenden mit Kalkstein oder stark mineralisierten Schichten. Die niedrige Härte von 8 °dH passt zu diesem geologischen Bild: wenig Kalk im Untergrund, viel Regen aus den Höhenzügen, kurze Fließwege in den lockeren Hangschichten und ein Grundwasser, das sich nicht lange durch harte Sedimente löst. Das Trinkwasser kommt hier nicht aus einer großen Talsperre und auch nicht aus einem weiten Fernwasserverbund, sondern aus der regionalen Eigenversorgung des örtlichen Netzgebietes. Zuständig ist der Zweckverband Wasserversorgung Bayerischer Wald, der die Ortsteile und die umliegenden Siedlungen mit Wasser aus gefassten Quellen und Tiefbrunnen im Nahbereich versorgt. Diese Gewinnungsgebiete liegen im hügeligen Gelände des Landkreises Deggendorf, wo Niederschläge aus dem Waldgebiet in die Schotter- und Verwitterungszonen einsickern und nach kurzer Zeit wieder gefasst werden können. Die Versorgung bleibt damit nah an der Landschaft, aus der sie stammt. Anders als in vielen Orten an der Donau, wo größere Wasserwerke oft stärker mineralisierte Mischwässer liefern, ist das Wasser in Lalling deutlich schlanker im Mineralgehalt und in der Härte. Auch im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich dieser Unterschied klar. In den tieferen Lagen Richtung Deggendorf und entlang größerer Talräume ist das Wasser häufig etwas härter, weil dort andere Grundwasserleiter und stärkere Beimengungen aus kalkhaltigen Ablagerungen wirken. Lalling liegt dagegen höher, stärker vom Granit- und Gneisuntergrund des Bayerischen Waldes geprägt und näher an den Quellbereichen als an großen Flussläufen. Genau deshalb bleibt der Härtewert bei 8 °dH und damit im weichen Bereich. Das Wasser trägt die Handschrift der umliegenden Hügel, Wälder und Täler: kurze Wege, wenig Kalk, regionale Förderung und keine Fernleitung aus mineralreichen Sammelgebieten.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Bayerischer Wald

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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