Wasserhärte in Leipheim, St

PLZ 89340 · Günzburg, Bayern

17 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Anzeige

Wasserversorger

Stadtwerke Günzburg

Website

Praktische Tipps bei 17 °dH

Spülmaschine

Bei 17 °dH in Leipheim, St: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Leipheim, St liegt mit 17 °dH genau im Durchschnitt (17,3 °dH).

Leipheim, St
17
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Leipheim, St liegt mit 17 °dH 2,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Leipheim, St
17
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Bubesheim 19 °dH hart
Günzburg, GKSt 18,2 °dH hart
Bibertal 16,5 °dH hart
Kötz 22,6 °dH hart
Nersingen 16,6 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Leipheim, St

17 °dH ist in Leipheim, St kein Zufallswert, sondern das Ergebnis der Geologie zwischen Donau, Günz und den Schotterflächen des Donaurieds. Unter der Stadt liegen mächtige Kiese und Sande der Donauschotter, die Wasser schnell aufnehmen, aber unterwegs Kalk aus den Sedimenten lösen. Dazu kommen die kalkreichen Schichten des Alpenvorlandes, die im Einzugsgebiet von Günz und Donau großflächig anstehen. Das Wasser bleibt dadurch deutlich mineralisiert und erreicht den Haushalt hart, obwohl die Donau selbst nur wenige Kilometer entfernt vorbeifließt. Die Lage am nördlichen Rand des schwäbischen Donautals, nahe Günzburg und Nersingen, prägt den Wert stärker als jede Oberflächenquelle. Regen und Flusswasser versickern rasch im Kies, wandern durch karbonathaltige Gesteine und nehmen auf dem Weg Calcium und Magnesium mit. Leipheim bezieht sein Trinkwasser nicht aus der Donau, sondern aus örtlichen Tiefbrunnen im Versorgungsnetz des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Stadtwerke Günzburg. Das Rohwasser stammt aus Grundwasserfassungen im Donauried und den südlich anschließenden Schotterkörpern, wo die Filterwirkung der Kiesschichten hoch ist und die Schichten zugleich reich an Kalk sind. Aufbereitet wird es zentral und dann über das Leitungsnetz nach Leipheim, St sowie in die umliegenden Orte verteilt. Dadurch bleibt die Herkunft klar regional, aus dem Grundwasserraum zwischen Günzburg, Bubesheim und Leipheim. Der Versorger nutzt keine Talsperre, keine Fernleitung aus dem Alpenraum, sondern lokale Brunnen, die das Wasser aus tiefen, geschützten Grundwasservorräten fördern. Gegenüber Nachbarorten zeigt Leipheim, St ein hartes, aber nicht extremes Profil. Nördlich und westlich Richtung Schwäbisches Donautal bleiben die Werte ähnlich, weil überall dieselbe Schotter- und Kalklandschaft wirkt. Richtung Illertal und weiter in Teile Bayerns sinken die Härtegrade teils spürbar, wo sandigere oder stärker aufbereitete Netze dominieren. Im Vergleich zu München oder den allgäunahen Versorgungsgebieten fällt Leipheim härter aus, im Vergleich zu manchen Bereichen des Donaumooses aber deutlich mineralreicher. Die Lage am Rand des Donaurieds macht den Unterschied: viel Grundwasser, viel Kalk, kurze Wege vom Untergrund bis zum Hahn. Genau deshalb schmeckt das Wasser hier kräftiger und zeigt den Charakter des Landkreises Günzburg sehr direkt.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Günzburg

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber