Wasserhärte in Marienhausen

PLZ 56269 · Neuwied, Rheinland-Pfalz

7,6 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Rhein-Wied

Website

Praktische Tipps bei 7,6 °dH

Spülmaschine

Bei 7,6 °dH in Marienhausen reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Marienhausen liegt mit 7,6 °dH 5,7 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Marienhausen
7,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Marienhausen liegt mit 7,6 °dH 7,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Marienhausen
7,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Maroth 7,6 °dH weich
Marienrachdorf 7,6 °dH weich
Dierdorf 14 °dH mittel
Freirachdorf 7,6 °dH weich
Herschbach 7,6 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Marienhausen

Unter Marienhausen liegen die Schichten des Westerwaldes: Basalt aus alten Vulkanschloten, darüber verwitterter Löss, Ton und sandige Verwitterungsdecken. Diese Gesteine sind im Nordteil von Rheinland-Pfalz weit verbreitet, weil hier über Millionen Jahre Vulkane, Flussablagerungen und später eiszeitlicher Staub das Grundgebirge überlagert haben. Kalk ist in der direkten Umgebung kaum tonangebend, daher bleiben im Sickerwasser nur wenige Härtebildner zurück. Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch die lockeren Böden nur begrenzt Magnesium und Calcium auf. Auch die kleinen Bäche, die Richtung Wied und Saynbach entwässern, speisen kein hartes Kalkwasser in den Untergrund. So entsteht der Wert von 7,6 °dH, der in Marienhausen klar im weichen Bereich liegt und den Ort von den kalkreicheren Räumen des Mittelrheins und der Eifel absetzt. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Rhein-Wied. Bezogen wird es aus regionalen Grundwasserfassungen und Quellgebieten im Westerwald, vor allem aus Brunnen in den wasserreichen Talräumen um Rengsdorf und der Wied. Dort sichern Schichten aus Basalt, Tuff und klüftigem Gestein ergiebige, aber mineralisch eher zurückhaltende Vorkommen. Keine Talsperre prägt hier die Versorgung, sondern ein Verbund aus Brunnen und Quellen, der das Wasser über Aufbereitung und Druckleitungen in die Ortschaft bringt. Marienhausen hängt damit an einem Versorgungssystem, das auf nahe liegende Einzugsgebiete setzt und nicht auf Fernwasser aus großen Speicherbecken. Der Ort steht damit zwischen den Nachbarn im Westerwald und dem stärker kalkgeprägten Rheinland. In Orten näher am Rhein oder an den Muschelkalkzügen steigen die Härtewerte oft spürbar an, weil dort Kalk- und Mergelgesteine das Grundwasser stärker mineralisieren. Marienhausen bleibt weicher, weil die vulkanischen und sandig-lehmigen Deckschichten weniger Härte liefern. Gegenüber vielen Gemeinden im Landkreis Neuwied ist das ein ruhiger Mittelwert, der eher an die westlichen Höhenlagen des Kreises erinnert als an die mineralreicheren Randlagen zum Mittelrheintal. Genau diese Lage zwischen Basaltkuppe, Lössdecke und den Bachtälern prägt das Trinkwasser vor Ort.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Rhein-Wied

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber