Wasserhärte in Markt Bibart

PLZ 91477 · Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Bayern

23,1 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Fernwasserversorgung Franken

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Praktische Tipps bei 23,1 °dH

Spülmaschine

Bei 23,1 °dH in Markt Bibart: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Markt Bibart liegt mit 23,1 °dH 5,8 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Markt Bibart
23,1
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Markt Bibart liegt mit 23,1 °dH 8,4 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Markt Bibart
23,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Scheinfeld, St 21 °dH hart
Sugenheim 19,8 °dH hart
Oberscheinfeld 25,8 °dH hart
Langenfeld 24,5 °dH hart
Baudenbach 24,5 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Markt Bibart

23,1 °dH — was steckt dahinter? Markt Bibart liegt am Rand des Steigerwalds und damit auf einem Untergrund, der viel Kalk und Dolomit freisetzt. Solche Gesteine prägen das Wasser, weil Regen und Sickerwasser beim Weg durch den Muschelkalk Calcium- und Magnesiumionen aufnehmen. Auch die Nähe zur Bibart und zu den Talräumen Richtung Aisch verlangsamt den Abfluss und lässt das Wasser länger mit kalkhaltigen Schichten in Kontakt. Das Ergebnis ist ein deutlich hartes Trinkwasser, wie es in Teilen des Landkreises Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim häufig vorkommt, während Orte auf sandigeren oder stärker durch Buntsandstein geprägten Flächen oft weicheres Wasser haben. Markt Bibart steht damit geologisch näher an den kalkreichen Lagen des Steigerwaldvorlands als an den weichen Wasserzonen Nordbayerns. Das Trinkwasser kommt vor Ort aus dem Netz der Fernwasserversorgung Franken, die die Region mit aufbereitetem Fernwasser aus überregionalen Gewinnungsgebieten versorgt. Ergänzend spielen lokale Brunnenanlagen im Umfeld der Marktgemeinde eine Rolle, wie sie in vielen Orten des Landkreises zur Absicherung der Versorgung genutzt werden. Die Mischung aus regionaler Förderung und Fernwasser sorgt dafür, dass Markt Bibart nicht nur von einer einzigen Quelle abhängt. Genau diese Struktur macht die Herkunft des Wassers hier so typisch für den südwestlichen Teil Mittelfrankens: nicht Quellwasser aus einem Mittelgebirge, sondern ein Verbund aus tief gefasstem Grundwasser und technisch verteilter Versorgung. Im Vergleich zu Nachbarorten zeigt sich Markt Bibart klar auf der harten Seite. Richtung Bad Windsheim, Ipsheim oder Uffenheim finden sich zwar ebenfalls kalkgeprägte Werte, doch die Spannweite ist groß, je nachdem, ob ein Ort stärker vom Muschelkalk, vom Keuper oder von Sandsteinlagen beeinflusst wird. Bayernweit liegt Markt Bibart ebenfalls über vielen Städten und Gemeinden im Norden des Freistaats, deren Wasser aus geschützten Tal- oder Talsperrensystemen kommt und deutlich weniger Mineralstoffe trägt. Der Ort an der Bahnlinie zwischen Steigerwald und Aischgrund steht damit für eine Region, in der der Untergrund das Trinkwasser sichtbar mitbestimmt und die Härte nicht Zufall ist, sondern direkt aus der Geologie vor der Haustür kommt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Fernwasserversorgung Franken

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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